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Die meisten denken, im Ayurveda geht es um Ernährung. Vielleicht noch um Massagen… aber darüber hinaus kennen die meisten wenige Aspekte, worum es im Ayurveda noch alles geht. Ayurveda heißt übersetzt „Die Lehre des Lebens“ . Und wie man sich schon vorstellen kann, geht das über Essen und Massagen weit hinaus. Denn Ayurveda weiß, dass der Verstand eine super wichtige Rolle in einem erfüllten Leben spielt. Deshalb haben auch mentale und emotionale Systeme ihren Platz und auch das Yoga spielt eine große Rolle. Also der Körper ist super wichtig, aber letztendlich auch nur, damit die Seele einen schönen Platz zum Wohnen hat. Denn wenn wir körperlich in unserem Maximum und unserer Mitte sind, haben wir optimale Bedingungen oder ein optimales Umfeld geschaffen für unsere Seele oder unser Sein oder unser innerstes Potenzial um voll auszuschwingen.

Du kannst Dir zum Beispiel vorstellen, wenn Du als Pitta-Person mit viel Druck und einem hohen Perfektionsanspruch durch Dein Leben gehst, wirst Du, wenn Du anfängst ayurvedische Gewohnheiten in Dein Leben integrieren zu wollen, auch da mit Druck und hohem Anspruch herangehen. Das wiederum ist aber nicht besonders effektiv, sondern führt eher zu mehr Anstrengung und Frust. Als schnell begeisterbare Vata-Person hast Du wahrscheinlich Lust von heute auf Morgen alles ganz schnell zu verändern, wirst aber Schwierigkeiten haben das Ganze über einen längeren Zeitraum zu halten. Und als Kapha-Person findest Du die Ideen etwas zu ändern vielleicht ganz nett, aber morgen ist ja auch noch ein Tag, also warum heute so einen Wind darum machen? Da braucht es also auch Training, Erkenntnisse und neue Erfahrungen auf der mental-emotionalen Ebene.

Auch in dem Interview, was ich körzlich mit Volker Mehl gemacht habe, ist mir dieser mentale Aspekt besonders aufgefallen. Nach Jahren in denen er Tausenden von Menschen erklärt hat, wie man einen leckeren Frühstücksbrei zubereitet und massenhaft Kochbücher dazu geschrieben hat, ist sein aktuelles Bedürfnis auch mehr in die Tiefe zu gehen, was die persönliche und mentale Weiterentwicklung des Ayurveda für uns bereithält. Und so haben wir über seine Sichtweisen gesprochen, er hat Übungen mit mir geteilt und das ganze Spektrum des Ayurveda in super einfachen Worten, pragmatisch und anwendbar ausgebreitet. Echt super inspirierend!

Wir besprechen:

  • Wie Du aus Dogmatismus und einem zu hohen Anspruch an Dich rauskommst samt powervoller Übung für Zuhause
  • Wie Du herausfindest, ob grüne Smoothies Dir gut tun und warum das Ayurveda sie nicht für optimal hält
  • Die vier wichtigsten Grundprinzipien des Ayurveda und wie Du sie auf die Straße bringst
  • Wie Du als Ayurveda-Neuling einen leichten Einstieg findest
  • Wieso Ernährung nur ein kleiner Teil dessen ist, was Ayurveda zu bieten hat und was noch alles für Dich drin ist
  • Was Ayurveda mit Yoga zu tun hat und wie Du es sinnvoll verbindest
  • Eine super Übung wie Du Achtsamkeit von Deinem Meditationskissen in den Tag transportiert bekommst
  • warum wir im Ayurveda sagen „Du bist nicht was Du isst, sondern das, was Du verstoffwechselst

Und hier die Möglichkeit sich schon für unser nächstes Webinar anzumelden:

Ich schicke Dir ganz warme Grüße!
Finde den Schatz in Dir und lass ihn leuchten! Es ist einfacher als Du denkst.
Hab´ noch einen großartigen Tag!

Deine Dana

Achte auf Deinen Energiehaushalt. Sagt man ja so. Aber was bedeutet das eigentlich? Was ist denn der Energiehaushalt eigentlich? Und wie kann man darauf achten?

In der Vorbereitung zu meinen Kursen oder der Arbeit mit einzelnen Kunden frage ich oft die unterschiedlichen Seins-Ebenen ab, um herauszufinden, wie es den Teilnehmern in den verschiedenen
Bereichen geht. Körperlich oder emotional ist für die meisten klar und ich bekomme ganz eindeutige Antworten. Wenn ich aber frage “Wie geht es Dir energetisch?”, haben die wenigsten eine Antwort
parat und wissen auch gar nicht so genau, was ich damit meine. Und das finde ich wiederum total interessant, denn wie schon in meinem Blog-Artikel über die Komplexität des Seins (LINK)
beschrieben, bestehen wir aus fünf verschiedenen Ebenen. Jede Ebene ist eng verwoben mit der nächsten und ein Ungleichgewicht auf einer Ebene hat einen direkten Einfluss auf die umliegenden. Das
bedeutet, dass wir jede Ebene nutzen können, um unser gesamtes System anzusteuern. Das bedeutet aber auch, dass wir auf den unterschiedlichen Ebenen Ungleichgewicht erzeugen können.

Heute geht es um die energetische Ebene.

Dein Körper, so fest und dicht er sich auch anfühlen mag, besteht, wenn man genau hinsieht, zu einem großen Teil aus Energie. Mit all der Haut und den Haaren, Muskeln und Knochen,wirkt es zwar
immer so, als würde er hauptsächlich aus Materie bestehen. Doch wenn man die einzelnen Zellen und Atome immer weiter herunter bricht und unter dem Mikroskop betrachtet (nicht dass ich das jemals
gemacht hätte oder mich damit besonders gut auskenne…), sieht man Elektronen, Protonen und Neutronen, die umeinander fliegen. Die Teilchen sind also auch nicht fix, sondern bestehen aus
Spannungen, Bewegungen und Energien.

Ich muss da immer an den Film Matrix denken. Kennst Du den? Im letzten Teil, ganz zum Schluss als Neo das ”normale” Augenlicht verloren hat, sieht er die strahlenden Umrisse der Menschen und
Gegenstände. Die Schwingungen und Energien aus denen sie bestehen. Und laut Yoga und Ayurveda, ist das tatsächlich so. Laut Ayurveda fließt die Energie in unseren Körpern, je nachdem welches
Dosha wir haben, unterschiedlich. Die Dosha-Theorie basiert ja auf der Verteilung der Elemente in Deinem Körper. Die Elemente sind Luft, Raum, Wasser, Erde
und Feuer. Abhängig davon, wie viel Du von einem Element in Deinem Köper vertreten ist, fließt auch die Energie.

Energie im Vata-Dosha 

Wenn Du zum Beispiel viel Luft und Raum in Deinem Körper hast, also viel Vata-Dosha, fließt Deine Energie von der Mitte nach außen und
überall durcheinander. Außerdem hat sie die Tendenz zu verpuffen, weil es wenig Struktur und Rhythmus in Deinen Zellen gibt, die sie in Deinem Körper halten. Und das hat natürlich
einen
Einfluss auf Dich. Zum Vata-Dosha passt dieser Spruch super: Du hast Hummeln im Hintern.

Auf der körperlichen Ebene hat das zur Folge, dass alle Dinge die in Deinem Körper eigentlich in einem Rhythmus laufen sollten, es schwerer haben und so zum Beispiel Stoffwechselprozesse
durcheinander laufen. Mal sind sie so, mal sind sie ganz anders… Aber es bedeutet auch, dass Deine Energie schnell verpufft.

Auf emotionaler Ebene bedeutet das, dass Du sehr “durchlässig”  bist, also schnell die Gefühle anderer wahrnimmst und wenn Du nicht lernst Dich abzugrenzen, dadurch beeinflusst bist. Das
bedeutet aber auch, dass Du schnell von einem Gefühl ins nächste wechseln kannst und zum Beispiel schnell begeisterungsfähig bist und sich Deine Energie auf das Objekt auf dass Du Dich
fokussierst, konzentriert. Aber genauso schnell wechselt Deine Energie zum nächsten Objekt was Dir vor die Nase läuft. Du bist also vielleicht auch schnell gelangweilt vom alten und wechselst
lieber zum neuen.

Auf der mentalen Ebene hat das zur Folge, dass Du schnell und viel denkst. Auch Deine Gedanken fliegen schnell von einem Thema zum nächsten und sind wenig stabil und ruhig. Spirituell bist Du Dir
wahrscheinlich relativ bewusst darüber, wofür Du hier bist im Leben. Denn durch die Durchlässigkeit ist Dir der Kern, Deine Essenz, Dein Sein und Dein Lebenssinn im Vergleich zu den anderen
Doshas ziemlich präsent. Dir wird es nur schwer fallen, Deine Energie dauerhaft darauf zu konzentrieren das zu etablieren, was notwendig ist um diesen Sinn tatsächlich in Deinem Leben auch zu
manifestieren und zu leben.

Energie im Pitta-Dosha 

Wenn Du viel Feuer und Wasser hast, ist viel Pitta-Dosha in Deinem System. Das bedeutet, dass die Energie in Deinem Körper die Tendenz
hat nach oben zu steigen und sich im Kopf zu sammeln. Es bedeutet, dass Du beim Sport schnell einen roten Kopf bekommst, aber auch, dass es in Deinem Körper oft aufsteigende Prozesse gibt, die so
nicht sein sollten, wie zum Beispiel Sodbrennen (Magensäure, die nach oben steigt) oder Blasenentzündungen durch aufgestiegene Bakterien… Das heißt aber auch so
etwas wie Dampf unterm Kessel.

Emotional kann man es auch super verdeutlichen – Dir steigen Dinge schnell zu Kopf! Auf der einen Seite so etwas wie Wut und Ärger, aber auch die Tendenz pedantisch
zu werden oder eingebildet zu sein. Da sich alles oben sammelt, bekommt der Kopf von Dir meist zu viel Aufmerksamkeit und die Gedanken sind scharf, prägnant und hitz
ig. Dir fällt es wegen
der vielen Energie im Kopf oft schwer, zur Ruhe zu kommen und den Rest des Körpers mit seinen Bedürfnissen genauso wichtig zu nehmen wie die gedanklichen
Systeme.

Spirituell hast Du nicht unbedingt einen leichten Zugang, da Du die Tendenz hast, Dich in Deinem hitzigen System im Detail zu verrennen. Wenn Du allerdings
Deinen Lebenssinn gefunden hast, setzt Du auch alles schön strukturiert und geplant daran, den Traum umzusetzen.

Energie im Kapha-Dosha

Wenn Du viel Erde und Wasser im System hast und mit viel Kapha-Dosha gesegnet bist, sinkt die Energie in Deinem Körper eher ab. Das hat
zur Folge, dass Du Dich auf der einen Seite schnell schwer, träge und lethargisch fühlst. Es bedeutet aber auch, dass Du mit beiden Beinen auf dem Boden stehst und super gut geerdet bist. Im
Körper hat das zur Folge, dass Prozesse durch die absinkende Energie langsamer laufen als bei den anderen Doshas. Es bedeutet auch, dass Du die Tendenz hast, Wasser einzulagern und Dich das
wiederum mehr beschwert.

Emotional bist Du einerseits durch die Schwere stabil, hast aber die Tendenz zu gedrückter Stimmung. Wenn Vata ein Burn-Out bekommt wegen Überforderung und Pitta
wegen zu viel Druck und Spannung, bekommst Du wahrscheinlich eher eine Depression und willst am liebsten nicht mehr aus dem Bett oder vom Sofa runter. Auf der anderen Seite bist Du von allen
Doshas am zufriedensten.

Mental heißt das, dass Deine Gedanken verhältnismäßig langsam laufen und Du Dich gerne auf einige wenige Dinge konzentrierst. Spirituell fällt es Dir nicht ganz
leicht den Zugang zu Deiner Essenz zu finden, da Du sehr verwurzelt bist in der materiellen, “grobstofflichen” Welt. Und wenn Du Deinen Lebenssinn gefunden hast, machst Du Dich vielleicht auf den
Weg, vielleicht aber auch nicht, denn es ist ja auch so schon alles gut.

 

Du siehst, der Energiehaushalt ist konstitutionell super prägnant, also bei uns allen anders. Und hinzu kommt, dass alles was wir tun, einen großen Einfluss auf unsere Energie hat. Wenn Du also
ständig reist und unterwegs bist, hat das auf Deine Energie eine andere Wirkung als wenn Du jeden Tag am gleichen Ort mit den gleichen Menschen bist. Je
nachdem wie viel Rhythmus Du in Deinem Leben hast, was und wie Du isst, ob Du Dich bewegst oder nicht, und wenn ja, wie… alles hat einen Einfluss auf Deine Energie.

Meine Aufgabe an Dich – finde heraus wie die Energie in Deinem Körper fließt und beginne damit wacher darüber zu werden wie das, was Du täglich lebst, die Energie in Deinem Körper beeinflusst.
Denn erst dann kannst Du Deinen Energiehaushalt super steuern! Der erste Schritt ist immer die Bewusstseinsschulung.

Wie ist es für Dich? Hinterlasse mir einen Kommentar unter dem Artikel und lass mich wissen, wie Du die Energie in Deinem Körper wahrnimmst und was Dir eher gut und was nicht!

Viel Spaß beim Erforschen.

Liebe Grüße,

Im letzten Artikel habe ich über die fünf unterschiedlichen Ebenen des Seins gesprochen, den Körper, die Energie, die Gefühle, die Gedanken und Dein Sein, und was die einzelnen Ebenen bedeuten
und wie Du sie nutzen kannst um mehr in Deine Mitte zu kommen. Heute geht es um die Ebene, die für die meisten von uns am präsentesten ist – den Körper.

Man würde ja denken, der Körper ist die äußere Hülle und die anderen Ebenen befinden sich innen drin. Allerdings ist es komplett anders herum. Der Körper ist nur die physische Grenze unserer Haut
– alle anderen Ebenen, Hüllen oder Schichten sind größer, weiter und sind weniger begrenzt in der Reichweite und den Möglichkeiten. Aber dazu kommen wir in den nächsten Artikeln. Heute bleiben
wir mal schön handfest oder wie man auch sagt – grobstofflich.

Der Körper ist eine “Stoffwechselmaschine”,
die Deine Seele ein Leben lang durch die Gegend trägt. 

Der Körper ist das Haus oder der Tempel in dem Du wohnst. Er ist eine “Stoffwechselmaschine”, die Deine Seele ein Leben lang durch die Gegend trägt. Er ermöglicht Dir Erfahrungen und ermöglicht
Dir Dich als eigentlich unendliche Energie, als abgegrenztes Wesen zu erfahren. Das hat den Vorteil, dass Du als Persönlichkeit existierst und wachsen und Dich weiterentwickeln kannst. Es
beinhaltet aber auch die Herausforderung nicht der Annahme  zu verfallen zu glauben das wäre alles was es von uns gibt und dass wir tatsächlich unabhängig oder abgegrenzt von allem anderen
existieren. Aber dazu mehr in den anderen Ebenen.

Denn worum es mir heute geht ist Dein Bewusstsein für das Wunder Deines Körpers zu schärfen und somit Dankbarkeit für diesen Tempel zu entwickeln. Anstelle davon ständig an Kleinigkeiten der
Aussenansicht herumzumäkeln oder aber auch nur für ihn zu Sorgen wenn schon etwas in Schieflage geraten ist, geht es um eine Art liebevolle Freundschaft. So dass Du Dein Handeln mehr darauf
ausrichten kannst ihm das zu geben was er Dir mitteilt, was er braucht, um Dir gute Dienste zu leisten.

„Dein Körper ist eine krass intelligentes System,
das immer darauf bedacht ist ein Gleichgewicht herzustellen. „

Dein Körper ist eine krass intelligentes System was immer darauf bedacht ist ein Gleichgewicht herzustellen. Das bedeutet, egal was Du mit ihm machst, seine Antwort ist Gleichgewicht manchmal
ausgedrückt als Kompensation. Und so hat der Körper bei den meisten von uns eine ganze Menge damit zu tun das auszugleichen was wir ihm antun. Dein Körper hat einen ganz eigenen Rhythmus. Denn er
ist Teil der Natur und des Ökosystems in dem Du lebst. So wie jedes Tier und jede Pflanze seinen eigenen Rhythmus und seine eigene Funktionsweise hat, so hat das auch Dein Körper. So sehr wir
auch glauben wollen, dass elektrisches Licht, und eine moderne Lebensweise in Betonbauten mit allen möglichen Devices, die unsere Leben vereinfachen uns unabhängig macht von der Natur – wir sind
es nicht. Dein Körper hat seinen ganz eigenen Rhythmus, der den Zyklen der Sonne, des Mondes, der Jahreszeiten und Deines Lebenszyklus folgt.

Wenn wir das ignorieren ist es so als würden wir in einem Kanu sitzen und den ganzen Tag flussaufwärts paddeln. Es ist total anstrengend. Denn Dein Körper – immer auf Gleichgewicht gepolt – ist
permanent damit beschäftigt das auszugleichen was Du mit ihm machst, was entgegen dem natürlichen Rhythmus ist. Und das kostet ihn viel Energie. Energie, die Dir dann nicht mehr zur Verfügung
steht. Dann kommen wir morgens schlecht aus dem Bett, brauchen Kaffee um wach zu werden, können unsere Augen nach dem Mittagessen kaum aufhalten und brauchen abends ein Gläschen Rotwein um wieder
runter zu kommen. Oder er fängt an auf anderen Ebenen zu kompensieren. Jede Krankheit, jeder Schnupfen, jede Form von Blähbauch, Sodbrennen, Durchfall, aber auch Schlafstörungen, Allergien, oder
auch ernsthaftere Krankheiten sind ein Versuch Deines Körpers das was Du mit ihm tust auszugleichen. Aber kann immer nur mit dem Umgehen was da ist. So viel ist klar.

Und er strebt immer nach Gleichgewicht. Und da es allen so mittelmäßig optimal geht, denken wir das wäre normal. Ist es aber nicht. Dein Körper hält unendlich viel Energie für Dich bereit. Er ist
die ultimative Möglichkeit Dich in Deiner gesamten Komplexität zu erfahren. Allerdings nur, wenn Du ihm diese Möglichkeit lässt. Und das ist so viel leichter als Du denkst. Du musst nur Dein Kanu
umdrehen und Dich in seinem Ureigenen Rhythmus flussabwärts treiben lassen. Dann brauchst Du kaum Energie für die Paddelei und hast so viel mehr übrig für Dein Leben. Für all das was Du
eigentlich verwirklichen willst.

„Mein Tipp also – fang’ an Deinen Rhythmus besser kennen zu lernen.“

Mein Tipp also – fang’ an Deinen Rhythmus besser kennen zu lernen. Beginne damit Dir immer mal öfter Momente zu nehmen in denen Du in Dich hinein horchst und Deinen Körper fragst was er gerade
braucht. Ist es Schlaf, Ruhe, frisches Essen, Bewegung, kreativer Ausdruck, Verbundenheit… Die Information ist zu jedem Zeitpunkt da. Wir müssen nur lernen sie wieder zu hören und richtig zu
interpretieren. Also wenn ich Müdigkeit spüre, nicht den nächsten Kaffee zu schlürfen, sondern den Fokus darauf legen meinen Stoffwechsel ins Gleichgewicht zu bringen und mir genügend qualitativ
hochwertige Regenerationszeit in Form von Schlaf zu gönnen. Und das ist Schlaf der zwischen 22 Uhr und 02 Uhr Morgens ist und zwar auf leeren Magen.

Aber über Stoffwechsel und Schlaf habe ich ja schon in einigen anderen Artikeln geschrieben und werde das auch noch in vielen weiteren tun. Da will ich jetzt an dieser Stelle garnicht weiter
drauf eingehen. Wenn Du ihn noch nicht gemacht hast, starte auf jeden Fall mit meinem kostenlosen 1-wöchigen Stoffwechselkurs. Denn kannst Du Dir hier herunterladen!

Aber heute geht es mir mehr um Dein Bewusstsein für diese Schicht Deines Seins. Dein wunderbarer Tempel, der Dir von Deinem ersten bis zum letzten Atemzug zur Verfügung steht. Und wenn Du
aufhörst ihm im Weg zu stehen, dann wird er Dir durch mehr Vitalität und Energie schönere, lebendigere und intensivere Erfahrungen ermöglichen. Dafür ist er designed. Er kann garnicht anders!

Also los geht’s.

Auf in eine neue Ära der Körperfreundschaft oder noch verrückter… vielleicht sogar Körperliebe?! Ich hab’ Bock. Viel Spaß beim Dich-kennen-lernen und hinterlasse mir einen Kommentar wie es für
Dich mit Deinem Köper ist! 

Im Yoga sagen wir, wir bestehen aus fünf Schichten. Aus fünf Ebenen der Existenz. Für die Profis – es geht um die Koshas. Ich bin ja kein Freund von Fachsimpelei, aber ein Fan von einfachen
Konzepten, die mir das Leben und meine Prozesse vereinfachen. Daher das ganze in meiner Sprache und aus meiner Sicht aufgedröselt.

Wir bestehen aus fünf Ebenen.

Dem physischen Körper, dem Energiehaushalt, der emotionalen Ebene, dem Verstand und dem Kern, der Spirituellen Ebene. Ich gehe mal gleich in die Vollen. Achtung jetzt wird’s essenziell…

Die spirituelle Ebene

Ich stelle mir das ganze so vor. Eigentlich bin ich Gott ;-). Oder für wen das zu crazy ist, Liebe oder Licht oder Nichts, oder Alles oder Bewusstsein oder eine Seele. Irgendeinen Teil in mir,
der mehr ist als das womit wir uns so im täglichen Leben beschäftigen. Ich bin also Gott. Und dieser Teil in mir ist der Teil, der nie getrennt ist von allem anderen. Der Teil, der schon vor Dana
existiert hat und auch nach Dana existieren wird. Der Teil, der hier in diesem Leben angetreten ist um eine bestimmte Erfahrung zu machen. Der Teil, der wie der Motor oder der Inspirationsfunken
ist, der mich morgens aufstehen lässt. Wenn Du jetzt denkst… da ist kein Funken. Das was mich aufstehen lässt ist das Weckerklingeln und die Notwendigkeit zur Arbeit zu gehen… dann hast Du die
Verbindung zu dieser Ebene verloren. Meiner Meinung nach ist der Verlust der Verbindung zu dieser Ebene das schlimmste was Dir passieren kann. Denn egal was sich in Deinem Leben zeigt. Wenn Du
Zugang zu Deiner Essenz oder der Essenz des Lebens hast, sind die Dinge und Erfahrungen des Alltags weniger brisant. Insbesondere diejenigen Erfahrungen die Dir nicht gefallen oder die Du zu dem
aktuellen Zeitpunkt noch nicht verstehst. Wenn Du den Zugang zu dieser Ebene verloren hast, wirst Du Dich leicht verheddern in den Anforderungen und Verpflichtungen des täglichen Lebens. Du wirst
Entscheidungen treffen auf einer Basis, die nicht ausgerichtet sind an Deinem “Dharma” wie wir im Yoga sagen. An dem wofür Du in diesem Leben angetreten bist. Und Du wirst immer mal wieder oder
irgendwann an den Punkt kommen Dich zu fragen – ist das schon alles? Und jetzt? Soll ich jetzt einfach jeden Tag so weiter machen bis ich in die Kiste springe? Du wirst auf einer tiefen Ebene
unbefriedigt sein und die Frage über den Sinn des Lebens wird immer mal wieder auftauchen. Daher… für ein wirklich erfülltes Leben brauchst Du ein Bewusstsein und eine Verbindung zu Deinem Kern
und damit zum großen Ganzen!

Die energetisch Ebene

Hier wird es ein Hauch weniger abstrakt und “esoterisch” (Esotherik bedeutet übrigens übersetzt die Lehre die sich mit Deinem inneren Beschäftigt). Es geht um die Energieflüsse in Deinem Körper.
Wie die Wissenschaft mittlerweile herausgefunden hat, bestehen wir im Kern jedes Atoms aus Schwingungen oder auch reiner Energie. Wir sind wesentlich weniger statisch in unserem Körper als wir
meistens glauben. Die Energie kann gelenkt werden, frei fließen oder blockiert sein, in bestimmten Bereichen mehr oder auch weniger vorhanden sein. Und man sagt, die Energie folgt Deinen
Gedanken. Das bedeutet, da wo Du Dein Bewusstsein drauf richtest, dorthin fließt auch die Energie. Wenn Du also Deinen Verstand auf Drama, Angst, Stress und Mangel richtest, wird sich der
energetische Zustand in Deinem Körper dem anpassen und Du wirst Ungleichgewichtszustände in Deinem Körper und Deinem Leben kreieren, die diesen Befürchtungen folgen. Wenn Du Dein Bewusstsein
allerdings auf Liebe, Fülle, Weiterentwicklung und Heilung ausrichtest, wird auch das mehr und mehr zu Deiner Realität. Und Achtung – ich bin kein Freund von Schöngerede und “positivem
Denken”-Gerede. Das ist wie “Sahne auf Scheisse packen”. Du musst schon dem Ursprung von den Bedenken auf den Grund gehen und sie an der Wurzel packen und wandeln. Allerdings gibt es auch so
etwas wie schlechte Angewohnheiten Deines Verstandes sich mit Negativität zu Beschäftigen und im Misstrauen anderen Menschen, Dir oder dem Leben gegenüber zu sein. Und dafür braucht es bewusste
Arbeit des Verstandes, um auch auf die Energetische Ebene in Deinem Körper bewusst Einfluss zu nehmen. Meine Energie fließt zum Beispiel von natur aus wild durch die Gegend. Und ich nutze
Meditation, Yoga und auch meine Alltagsstruktur, Schlaf und Ernährung dazu diese Energie mehr in einen Rhythmus zu bringen, die mich dann wiederum mehr in meine Essenz und meine Kraft bringt.

Die emotionale Ebene

Jetzt wird es noch etwas “grobstofflicher”. Die Gefühle die Du hast sind chemisch und physiologisch in Deinem Körper noch leichter messbar. Sie bestehen aus mehr Materie, als Dein “Sein”. Die
emotionale Ebene wird meiner Meinung nach oft überbewertet im Sinne von – mal etwas wertend ausgedrückt – emotionaler Umweltverschmutzung. Es ist irgendwie angesagt und schick mal so richtig hin
zu fühlen und seinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen und sie nicht runter zu schlucken… Versteh’ mich bitte nicht falsch, ich bin ein totaler Fan davon inspiriert und begeistert auch gefühlsmäßig
weit auszuschwingen in meinem Leben. (Mein Gott, das klingt immer so abgedroschen wenn man über so etwas spricht, oder?) Allerdings vertrete ich den Standpunkt – ich mache mir meine Gefühle
selbst. Oder technischer, wie es in der contextuellen Philosophie ausgedrückt wird: Gefühle sind eine Folge von Bewertungen. Also alle meine Gefühle entstehen aus meinen eigenen Gedanken. Nichts
und niemand und kein Umstand kann mir irgendwelche Gefühle machen. “Du hast mich verletzt” trifft also nur zu, wenn Dich zum Beispiel jemand anrempelt und Du einen blauen Fleck bekommst. Wenn
jemand sagt “du Idiot” und Du Dich dann doof fühlst, treibst Du es übel mit Dir selber. Denn die “Doof-Gefühle” kommen aus Deiner Bewertung darüber was gesagt wurde. Und nicht aus dem Gesagten
selber. Daher ist es so unglaublich wichtig Zugang zu dem zu bekommen was in Deinem Verstand vorgeht, damit Du die Möglichkeit trainierst damit aufzuhören, Dir durch schlechte Gefühle selber Dein
Leben zu versauen. Wie auch immer, die emotionale Ebene ist insbesondere ein Indikator dafür wo Du stehst und was in Deinem Kopf vorgeht. Die Möglichkeit Dir leichter auf die Schliche zu kommen.
Aber nicht unbedingt der Impuls, der Dich dazu verleitet mit den schlechten Gefühle, die Du Dir selber gemacht hast (aus welchem Grund auch immer), Deine Umwelt zu belasten.

Die Verstandesebene oder mentale Ebene

Jetzt sind wir in der Kommandozentrale und wieder etwas stofflicher. Die Gehirnströme und daraus resultierenden Prozesse in Deinem Körper kann man super messen. Machst Du Dir Stress im Kopf
stockt die Verdauung, praktizierst Du Negativität, hat das Einflluss auf Organe, Hormone, das Immunsystem und, und, und… Alles was in Deinem Kopf passiert hat einen unmittelbaren Einfluss nicht
nur auf das was in Deinem Körper passiert, sondern auch ansonsten in Deinem Leben. Irgendjemand vor langer Zeit hat mal gesagt: Am Anfang war das Wort. ;-). Das heisst Wort oder die Gedanken in
Deinem Kopf (egal ob ausgesprochen oder nicht) formen Deine Realtität. Deshalb ist es so wichtig Deinen Kopf zu trainieren, Deinem mentalen System auf die Schliche zu kommen und das aufzulösen
und Dich auf das Leben auszurichten was Du Dir wünschst (in allen seinen Facetten). Denn die andauernde Beschäftigung mit und Fokussierung auf “Probleme” wird mehr Probleme erzeugen. Und ich rede
hier nicht von Eso-Schmu, sondern von hanfdesten Techniken, Untersuchungsmethoden und Gedankensteuerungs-Training um da oben in Deiner Zentrale nicht veraltete Systeme an sich selbst steuernden
Instrumenten sitzen zu haben. Sondern um neue, moderne Systeme zu installieren und ein gut geölte, rund laufende Programme zu verwenden. Wenn wir das nicht tun, ist es so als würden wir unser
Haustier mit einem MS Dos Rechner unser Leben bestimmen lassen! Das muss ja nicht sein!!!

Die körperliche Ebene

Tja, und stofflicher als im Körper wird es dann nicht mehr. Der Körper ist das Haus in dem Du wohnst. Das Auto in dem Du durch die Gegend fährst. Und man kann sich ja gut vorstellen, wenn Du die
nächsten 30 Jahre nicht mehr zum TÜV gehst (wenn das ginge) kein Öl mehr wechselt, auf Reifendruck pfeifst, dass in den Tank füllst was halt gerade da ist… wie gut das dann läuft. Du wirst, wenn
Du in einem solchen Auto durch die Gegend fährst viel mit dem Auto abgelenkt sein und wenig Kapazität für das Training der Gedanken, dadurch wenig Einfluß auf die Gefühle und Deinen
Energiehaushalt haben, ganz geschweige denn Raum und Muße um in das zu investieren wofür Du eigentlich hier bist. Deinen Kern zum leuchten zu bringen für Dein Dharma. Das wird quasi unmöglich.
Deshalb sagen Yoga und Ayurveda auch – bring Deinen Körper ins Gleichgewicht und optimaler Vitalität um Dich dann mit den wichtigeren Dingen beschäftigen zu können. Nämlich dem wofür Du
eigentlich hier angetreten bist. In einem kranken, kaputten Körper lässt sich deutlich schwerer ein erfülltes Leben leben, als in einem gesunden und vor energie strotzenden Körper. Deshalb fangen
wir da auch so gerne an. Erstens ist es für die meisten von uns leicht sich für diese Ebene zu begeistern und sie wahrzunehmen und Du merkst sofort Effekte. Und das wiederum spült die Möglichkeit
frei in tiefere Ebenen vorzudringen. Damit will ich nicht sagen das ist die Einzige Möglichkeit!

Man kann auf allen Ebenen einsteigen und jede Ebene ist mit allen anderen Ebenen verwoben und verknüpft. Das bedeutet egal wo Du Deinen Weg anfängst es hat einen Einfluß auch auf alle anderen
Ebenen. Du kannst auch mehrere Ebenen gleichzeitig nutzen oder Dich erst mal auf eine konzentrieren. Unsere Arbeit mit Intulife ist auf jeden Fall darauf ausgerichtet Dir Tools und Möglichkeiten
für alle fünf Ebenen Deiner Existenz an die Hand zu geben! Wir lieben es ganzheitlich – pragmatisch und alltagstauglich! Denn natürlich sind wir alle “Lichtwesen” (wenn man jetzt mal so richtig
abgedroschen klingen will) aber unsere Absicht ist es halt hier und jetzt zusammen, mit den Kids und dem Leben was wir führen abartig glücklich zu sein. Und Dir wünschen wir das auch! Und dafür
eignet sich einfach dieser Körper, der Alltag, der Job und das was sich alles so auf der Inhaltsebene befindet!!

Die Füße fest am Boden, den Kopf in den Sternen. 

So haben wir’s gern! Also let’s Rock’n’Roll!! Es lohnt sich!

Ostern, bzw. die Zeit vor Ostern ist ja klassischer Weise in vielen Religionen die Zeit zu fasten, bzw. irgendwie zu entsagen. Aus ayurvedischer Sicht ist das perfekt. Vor Ostern ist die beste
Zeit im Jahr um den Körper und den Geist zu reinigen. Das liegt daran, dass die Natur gerade von Winterzeit auf Frühling gewechselt hat. Im Frühling kehrt die Feuchtigkeit in die Pflanzen zurück.
Die Bäume fangen an wieder auszutreiben und Blüten und Knospen zu produzieren. Das bedeutet auch, dass nach der Zeit im Winter, in der Trockenheit und Leichtigkeit in der Natur und auch in
unseren Körpern den Takt angegeben haben, auf einmal ein großer Wechsel hin zur Feuchtigkeit den Körper beschwert.

Für unsere Körper ist dieser Wechsel eine große Herausforderung! Im Winter haben wir die Tendenz schwerer zu Essen um die Trockenheit und Leichtigkeit im Körper auszugleichen und haben uns
vielleicht sogar ein paar extra Pfunde angefuttert. Und das ist auch gut so. Der Frühling ist dann die Zeit, diese wieder loszuwerden und uns zu erleichtern, im
wahrsten Sinne des Wortes.
Tun wir das nicht, bleibt die extra Schwere die wir uns zum Ausgleich angewöhnt haben im Körper, die Feuchtigkeit kommt hinzu und Ungleichgewicht ist
vorprogrammiert. Es kommt zu Erkältungskrankheiten, ständig verschleimten Nebenhöhlen oder Bronchien, oder auch zu den Klassikern, den Allergien, mindestens aber zur Frühjahrsmüdigkeit.

Will man all das nicht, hilft man dem Körper am besten dabei, diesen Übergang leichter zu meistern, mit einer Detoxphase. Die ist perfekt vor Ostern, aber auch danach. Die ganze Frühlingszeit ist
super. Ich mache das mit Matthias seit ein paar Jahren ganz regelmäßig zusammen. Oft fasten wir. Das ist die radikalste Form der Entlastung, die für Typen wie mich eigentlich nicht optimal
geeignet ist. Und das merke ich auch. Wenn ich im Ungleichgewicht bin, kann ich das nicht gut haben. Dann mache ich sanftere Formen mit Suppen, Smoothies oder auch Monodiät. Auch das gefällt mir
super.

Dieses Jahr allerdings war ich super auf der Höhe. Super stabil und fit habe ich mich dazu entschieden zu fasten. Ich mache das dann meistens so, dass ich
einfach anfange und wenn ich merke es funktioniert nicht, dann gehe ich über in sanftere Formen. Dieses Jahr war alles aber irgendwie besonders leicht. Ich habe schon vor dem eigentlichen Start
zwei Wochen lang eine sanfte Detox-Phase begonnen. Dabei habe ich morgens einen Smoothie zum Frühstück gemacht und mittags und abends Suppen und Eintöpfe gegessen. Ich habe auf Zucker verzichtet
und auf Kaffee und Alkohol ja sowieso. Das alleine hat mir schon wahnsinnig gut getan und ich habe gemerkt, wie mein Körper aufatmet, sich entspannt und leichter läuft.

Zum Fastenstart habe ich 1,5 Tage zum Entlasten meines Stoffwechsels zusätzlich das Fett weggelassen und kleinere Portionen gegessen, dann am ersten Tag
entleert und von da an nichts mehr gegessen. Diejenigen, welche schon mal gefastet haben, weiß, dass die ersten Tage am schwierigsten sind. Der Körper braucht ein paar Tage, um die äußere
Verdauung auf innere Verdauung umzustellen. Man fühlt sich öfter schlapp, hat Hunger, Kopfschmerzen oder Kreislaufbeschwerden. Ich war also vorgewarnt. Allerdings… ich wartete vergeblich. Dieses
Jahr war es komplett anders. Ich war von dem Zeitpunkt aus an dem ich aufgehört habe zu essen im (wie ich es nenne) Raketenmodus. Super wach, hyper präsent und tiefenentspannt. Und so ging es im
Grunde die ganze Zeit weiter. Klar, es gibt Momente wo der Körper Pausen braucht und auch weniger Leistungsfähig ist was Krafteinsatz angeht. Aber mir ist das Nichts-Essen noch nie so leicht
gefallen.

Meine erste Erkenntnis dazu:

Je besser der Körper vorher schon im Gleichgewicht ist, desto leichter fällt ihm die Umstellung zum Detox!

Ein toller Nebeneffekt in der Detox-Zeit ist der Zustand in Deinem Verstand. Auch in Deinem Kopf passiert so etwas wie eine Ausmist-Aufräumaktion. Dinge werden klarer, Du bist ausgerichteter,
neue Ideen kommen Dir, Entscheidungen zu fällen wird leichter…

Meine zweite Erkenntnis:

Je weniger Müll und mehr Gleichgewicht im Körper, desto ausgeglichener bin ich und desto leichter fällt es mir das Leben zu leben was ich mir wünsche.

Ich faste ja immer mit Matthias und auch unseren Kindern zusammen. (Die machen immer Süßigkeitenreduktion in der Zeit.) Und was meistens, so auch dieses Jahr, passiert ist, dass wir beide näher
zueinander rücken. Irgendwie schafft das Fasten Klarheit und räumt Grenzen aus dem Weg, so dass weniger im Weg steht zwischen uns. Wir reden meist viel und nutzen die gemeinsame Erfahrung, um die
Qualität miteinander noch zu steigern.

Meine dritte Erkenntnis:

Verzicht und Klarheit führt zu mehr Nähe. Die gemeinsame Erfahrung verbindet ja eh schon. Aber das eigene klarer sein ermöglicht auch andere Menschen klarer zu sehen
und ermöglicht gemeinsames Ausschwingen!

Es war also wieder mal super gut. Ich habe jetzt 12 Tage lang nix gegessen. Sogar gestern beim Osterbrunch ist es mir nicht schwer gefallen, meinen Tee zu trinken. Ganz im Gegenteil, ich hatte
sogar Spaß daran, den Kids die Brötchen zu schmieren und die Eier zu pulen. Aber heute geht es wieder los. Fastenbrechen. Der Aufbau beginnt. Ich freue mich schon nachher mit einem gedünsteten
Apfel mit lecker Zimt, Kardamom und Ingwer zu starten. Ich muss jetzt auch langsam wieder aufbauen, denn am Donnerstag fahre ich nach St. Peter Ording ins Kubatzki
für mein Yoga-Ayurveda-Detox Retreat.
Da gebe ich nicht nur mal mein geballtes Wissen zum besten, sondern wir machen auch das Yoga, die Atemübungen, die Meditationen alle mit Schwerpunkt
auf Detox auf allen Ebenen. Passt voll zu dem wo ich gerade stehe.

Wir haben übrigens noch ein paar Plätzchen frei für Kurzentschlossene. Hast Du Lust mit mir spontan mitzukommen von Donnerstag bis Sonntag und eine ähnliche Erfahrung zu machen wie die, die ich
gerade gemacht habe? Dann schau mal hier.

So, ich freue mich erstmal auf meinen Apfel.

Dir noch einen wunderbaren Ostermontag.

Willst Du auch keinen Blähbauch mehr, keine Verstopfung, keinen Durchfall? Willst Du Heißhunger loswerden, Deine Nährstoffabsorption erhöhen und gleichzeitig dauerhaft Stoffwechsel-Schlacken
ausscheiden? Es ist einfacher als Du denkst, und Du musst dafür noch nicht mal Deine Ernährung komplett umstellen, lediglich vielleicht neu strukturieren!

Bring Deinen Körper zur optimalen Verdauung.

Ein optimaler Stoffwechsel ist die Grundlage für einen energiegeladenen ausgeschlafenen und kraftvollen Körper. Aus ayurvedischer Sicht liegt der Ursprung vieler Krankheiten in einer nicht
optimal funktionierenden Verdauung, bzw einem nicht optimal funktionierenden Stoffwechselprozess. Es kommt zu viel im Körper an was nicht oder nur schwer verstoffwechselt werden kann. Der
Verdauungszyklus wird oft (auf Grund von Unwissenheit) missachtet und der Körper kann die Stoffwechselendprodukte nicht effizient ausscheiden, was zu einer langsamen “Verschlackung” führt.

“Verschlackung” – kann ja jeder sagen. Klar kann das jeder sagen, aber es ist auch deutlich erkennbar und zwar überall. Es gibt kurzfristige Anzeichen und langfristige Anzeichen. Die
kurzfristigen Anzeichen sind Probleme wie dauerhafte Nebenhöhlenprobleme, Schlafstörungen, Gewichtszunahme, Stress, Müdigkeit und Erschöpfung, Immunschwäche und so weiter. Schlimmer wird es wenn
man die Dysbalance im Körper über einen längeren Zeitraum hat. Und auch davon kann man die Folgen überall beobachten – Zivilisationskrankheiten wie Herzkreislaufprobleme, Übergewicht, Cholesterin
Probleme, Burn Out, Autoimmunerkrankungen, Diabetes… und die Liste ist lang. Laut Ayurveda sind viele von diesen Krankheiten optional. Das soll heißen, wenn der Stoffwechselprozess im Körper
optimal funktioniert, sinkt die Wahrscheinlichkeit an diesen Krankheiten zu erkranken erheblich. Die meisten Menschen Leben so als wären diese Krankheiten wie unberechenbare Dämonen, die von
außen zufällig auf einen zugeflogen kommen und wir keinen Einfluss darauf haben. Ayurveda sagt das stimmt nicht! Viele von diesen Krankheiten müssen wir nicht bekommen wenn wir uns um einen
optimalen Stoffwechselprozess bemühen.

Es geht unter anderem darum gut mit Nährstoffen versorgt zu sein. Allerdings kommt nicht alles was Du oben rein tust auch wirklich im Körper an. Es kommt nur das an was der Körper erkennt,
aufspaltet und absorbiert. Erst dann hat der Körper die Chance die Nahrung wirklich zu nutzen. Der Körper tut zweierlei mit der Nahrung. Einerseits gewinnt er
Energie aus der Nahrung die dem Körper sofort zur Verfügung gestellt wird.
Du hast bei einem optimierten Stoffwechselprozess also ein deutlich höheres und stabileres Grundenergieniveau.
Andererseits nutzt er die Nahrung um Gewebebausteine herzustellen zur Erneuerung der Körpersubstanz. Und da ist es naheliegend, dass der Körper aus
hochwertigem Material, auch hochwertige Gewebebausteine herstellen kann. Die Bausteine sind immer nur so gut wie das Material was er zur Verfügung hat. Aus einer Portion Pommes wird weniger
Energie und weniger wertvolles Baumaterial gewonnen als aus frisch zubereiteten Biogemüse.

Es geht aber nicht nur darum den Stoffwechselprozess so in einen optimalen Rhythmus zu bringen, damit die Absorption optimal läuft. Das ist nur die eine Seite der Medaille. Der zweite wichtige
Aspekt ist, dass der Körper all das was nicht gebraucht wird oder schädlich ist schnell und effektiv abwehren und ausscheiden kann. Es geht also auch darum den Körper optimal sauber zu halten und
durch optimierte Funktion auch das Immunsystem zu stabilisieren. Was dann wiederum zu einem höheren Energielevel führt.

Und genau darum geht es in dem neuen kostenlosen Stoffewechsel-Mini-E-Kurs. In diesem Mini Kurs bringst Du Deine Verdauung innerhalb von einer Woche ohne viel
Aufwand ins Gleichgewicht! In dieser Woche bekommst Du jeden Tag wertvolle Tipps wie Du sofort Deinen Stoffwechsel-optimierungs-Prozess startest. Jeden Tag ein kurzes Video von mir. Individuell,
ganzheitlich, pragmatisch. Die Tipps sind leicht umsetzbar, super verständlich und nachvollziehbar und machen, konsequent umgesetzt, einen riesigen Unterschied!

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Denn in dieser Woche wirst Du 7 Kernelemente lernen, mit denen Du Dein Gewicht reduzieren kannst, besser schläfst und morgens sogar schon vor dem Wecker aufwachst!!!

Essen scheint für die meisten Frauen mittlerweile ein großer Stressfaktor im Alltag zu sein, der unheimlich viel Energie bindet. Was ich so mitbekommen und wie es für mich auch lange Zeit war, ist Ernährung ein sehr kontroverses und emotional beladenes Thema. Die einen sagen dies, die anderen sagen dass. Viel Eiweiß, Kohlenhydrate sind böse, am besten alles roh, Superfood ist die Lösung, Unverträglichkeitstest wo eine Liste mit den richtigen und falschen Nahrungsmitteln herauskommt, nur vegan, am  besten viel Salat und morgens Joghurt mit ein bisschen Obst… Da blickt doch keiner mehr durch? Und was mir vor allem auffällt ist, dass alle auf der Suche nach der “richtigen” Lösung sind, vor allem nach einer, die für alle funktioniert. Puh, mir wird schon beim aufschreiben ganz schwindelig.

So war’s bei mir…
Ich war auch lange Zeit auf der Suche nach der richtigen Lösung. Ich habe alles mögliche ausprobiert. Ich habe eine Zeit vegan gelebt, ich habe diesen Heilpraktiker Unverträglichkeits-Test gemacht wo man eine Liste bekommt von den Dingen die man essen darf und denen die man nicht mehr essen darf, ich habe eine Weile auf Kohlenhydrate verzichtet, dann habe ich eine Phase gehabt in der ich so viel Salat wie möglich gegessen habe… und, und, und… Im Grunde beschäftige ich mich schon seitdem ich ca. 14/15 Jahre bin mit Ernährung und habe nach “der richtigen Formel” gesucht. Was dabei passiert ist, ist, dass ich, egal mit welchem Konzept ich mich gerade beschäftigt habe es letztendlich immer die richtigen Nahrungsmittel und die falschen Nahrungsmittel gab. Jedes dieser Konzepte geht davon aus, dass man nur durch das Weglassen von bestimmten Nahrungsmitteln, meistens ganzen Nahrungsmittelgruppen dahin kommt wo man hin will. Und das ist für die meisten Frauen – bringen wir es mal auf den Punkt – hauptsächlich das Abnehmen. Klar, wollen wir uns auch besser fühlen und mehr Energie haben, aber für die meisten steht das Abgeben von ein paar Kilos im Vordergrund.

Dann kam die Lösung…
Dann habe ich Ayurveda für mich entdeckt. Und Ayurveda ist nicht einfach ein neues Konzept wo es auch wieder um richtig und falsch geht, sondern es funktioniert komplett anders. Es geht darum herauszufinden wie Du und Dein Körper tickt. Wie arbeitet Dein Stoffwechsel und was ist das was Dich mehr in Dein Gleichgewicht – und dazu gehört auch Dein Wohlfühlgewicht – bringt und was Dich mehr aus Deiner Mitte heraus katapultiert. Im Ayurveda gibt es keine verbotenen Lebensmittel. Es geht darum wieder ein Gefühl dafür zu entwickeln was dein Körper braucht um auf seinem maximum an Energie zu fahren. Und dazu gehört ganz sicher nicht der Stress den wir uns oft machen wenn wir uns mit Verboten und Richtlinien bezogen auf die Essensauswahl einschränken. Denn der führt letztendlich dazu – egal was wir wählen zu essen – dass das was wir zu uns nehmen nicht optimal verstoffwechselt werden kann. So kann auch ein super gesundes essen, wenn Du gestresst bist dick machen und schwer im Magen liegen. Im Ayurveda – der Lehre des langen Lebens – geht es nicht darum einen Standard zu kreieren der für alle gilt, an den man sich dann halten muss. Es geht vielmehr darum Deine Konstitution zu verstehen und die Rhythmen, die unser Körper natürlicherweise hat wieder zu entdecken. Außerdem geht es darum Dich nicht nur mit dem “was esse ich”, sondern auch mit dem “wann” und vor allem mit dem “wie” esse ich zu beschäftigen. Denn Dein Stoffwechselprozess reagiert extrem empfindlich auf Deinen mentalen und emotionalen Zustand.

Auswirkungen von Stress…
Meine Tochter zum Beispiel fährt mit ihrem Kindergarten einmal im Jahr auf Kitafahrt. Die Kids sind dann tatsächlich von Montag bis Freitag ohne ihre Eltern unterwegs. Tilda liebt diese Fahrten und freut sich das ganze Jahr darauf wann es endlich wieder los geht. Und doch ist das es natürlich jedes Mal aufregend und ein großer Schritt. Am zweiten oder dritten Tag bekommen wir meistens eine Nachricht, das Tilda nicht auf’s Klo kann. Dann wird ihr in der Regel Pflaumensaft eingeflößt um die Entleerung zu beschleunigen… meistens hilft das nicht. Am Freitag ist dann immer großes Ankommen im Kindergarten. Die Eltern bringen etwas für’s Buffet mit und die Kinder und Erzieher erzählen Anekdoten der erlebten Woche. Und – wir können schon die Uhr danach stellen – nach ca. 30-60 wenn Tilda wieder bei uns ist, geht sie ohne Probleme, noch im Kindergarten zur Toilette. Ist das nicht interessant? Obwohl sie die Zeit ihres Lebens hat auf der Kitafahrt, ist sie auch angespannt in der neuen Situation und triggert dadurch den Teil des Nervensystems, der auch bei uns bei Stress aktiv ist. Dieser Teil ist unter anderem dafür zuständig, dass Du wenn Du vor dem Bären weglaufen musst nicht noch schnell zur Toilette musst. Wäre ja auch sehr unpraktisch.

Für meine Tochter ist das nicht weiter dramatisch, das ist ja nur einmal im Jahr für ein paar Tage. Aber bei den meisten von uns ist es so, dass wir oft permanent auf diesem Teil des Nervensystems unterwegs sind. Vielleicht ist es jetzt so, dass bei Dir keine Entleerungsprobleme entstehen. Aber ganz im allgemeinen hat es einen Einfluß auf die Qualität Deines Stoffwechsels. Also auch auf die Prozesse, die von aussen nicht so offensichtlich erkenntlich sind. Wie wird die Nahrung gespalten, wie wird sie transportiert, wie werden die Nährstoffe entzogen, wie werden die Stoffe ausgeschieden die nicht verwertbar sind… das bedeutet also, wenn Du Dir Stress machst mit Deiner Ernährung und ständig mit dem Richtig und Falsch beschäftigt bist, verhinderst Du automatisch, dass Dein Stoffwechselprozess optimal läuft.

Und wie Du erkennen kannst, nicht nur durch den Stress mit der Ernährung, aber auch insgesamt durch Deinen mental und emotionalen Zustand. Deshalb legt Ayurveda auch viel Wert auf alle die Praktiken, die dazu führen, dass Du gelassener wirst, Dein System mehr zur Ruhe kommt und Du nicht nur Dein Essen, sondern auch Dein Leben allgemein mehr in einem Rhythmus lebst, der genug Zeit für Genuss und Muße lässt. Wenn Du allerdings einem Ernährungskonzept folgst wo es die richtigen und falschen Nahrungsmittel gibt und Du das was Du isst immer überprüfst ob es in die eine oder andere Kategorie fällt und damit latenten Stress produzierst (so wie meine Tochter auf der Kitafahrt obwohl sie eine super Zeit hatte) verhinderst Du, dass Deine Stoffwechselprozesse optimal laufen. Du verhinderst das Einpendeln Deines Körpers bei seinem Wohlfühlgewicht und dass der Körper optimal mit Nährstoffen versorgt wird.

Meine Empfehlungen…
Daher ist meine Empfehlung, finde mehr in deinen natürlichen Rhythmus zurück, der deinem Körper innewohnt. Achte darauf zum Beispiel Yoga oder andere Bewegung und Meditation dafür zu nutzen insgesamt mehr zur Ruhe zu kommen und lerne mehr auf die natürlichen Bedürfnisse deines Körpers zu hören. Denn dann brauchst du dich nicht mehr nach irgendwelchen Richtig-und-falsch-Regeln richten, sondern folgst einfach den Informationen die Dein Körper dir liefert was er jetzt gerade braucht um mehr ins Gleichgewicht zu kommen. Es ist tatsächlich so einfach!! Der ganze Stress mit Ernährung ist nicht notwendig, bzw. sogar hinderlich dafür zu deinem Wohlfühlgewicht zu finden und auszusteigen aus dem Ernährungswahnsinn. Alle Informationen zu dem was Dein Körper braucht hält er für Dich bereit. Du musst nur lernen die Zeichen zu lesen. Und genau darum geht es in meiner Arbeit. Es geht darum dich besser kennen zu lernen. Herauszufinden wie dein individueller Körper tickt und wie du die Zeichen die er dir gibt lesen lernst und wie du es dir leicht machst auf diese Zeichen zu hören.

So geht’s…
Wenn du dich also danach sehnst wieder genussvoll ohne Verbote zu essen, wenn du gerne mehr in Ruhe und Gelassenheit leben würdest, wenn du herausfinden willst, wie du mit deinem bewegten Leben (Job, Freunde, vielleicht Kinder, Partner…) einen Struktur entwickeln kannst, die es dir leicht macht gut für dich zu sorgen, dann ist dieser Weg vielleicht für dich interessant. Meiner Meinung nach gibt es kaum etwas was wertvoller ist für dein Leben, als das herauszufinden. Denn wenn du so ausgerichtet bist, dass dein Körper wie geschmiert läuft – also kaum mehr Regenerationsphasen in Form von Krankheiten braucht – dass er sich auf deinem Wohlfühlgewicht einpendelt, du den ganzen Tag über stabil viel Energie zur Verfügung hast und nicht nur dein Essen, sondern auch die restliche Zeit irgendwie genussvoller ist.

Tipp für alle:
Dann würde ich Dir folgendes vorschlagen – komm in meine Ayurveda Lifedesign Gruppe auf Facebook. Denn dort teile ich regelmäßig Inhalte dazu wie Du all das für Dich herausfinden und integrieren kannst. Kannst Fragen stellen, Dich mit den anderen Community-Mitgliedern austauschen und Dich auf den Weg begeben.

Tipp für die die es wirklich wissen wollen:
Wenn Du Dich oben wiedergefunden hast und feststellst, Du bist wirklich bereit jetzt etwas zu verändern… wenn Du mit bekommst, dass die Ernährung, aber auch die anderen Faktoren wie Du Dir Dein Leben kreierst dazu beitragen wie es Dir jeden Tag in Deinem Körper geht… und wenn Du wirklich an dem Punkt angekommen bist und jetzt bereit bist in Dich und die Qualität Deines Lebens zu investieren… dann habe ich noch etwas anderes für Dich.

Dann ist mein Vorschlag, melde Dich bei mir zu einem Vitalitäts-Check an.

# Wir finden heraus wo genau Du stehst und was die wichtigsten nächsten Schritte sind.

# Wir finden heraus wie ich Dir dabei helfen kann und ob Du bereit bist Dich gemeinsam mit mir auf’s nächste Vitalitätslevel zu katapultieren.

# Wir finden heraus, ob Du die Kriterien erfüllst Teil der Gruppe werden zu können, die sich mit mir beim nächsten Online-Vitalitäts-Coaching-Kurs auf den Weg macht, um all das zu integrieren.

Noch biete ich den Vitalitäts-Check kostenlos an. Eventuell nicht mehr lange, da der eigentliche Wert 90€ beträgt und ich ihn im Moment immer noch verschenke. Also: Bereit? Dann buche einen der Termine in meinem Online-Kalender und ich rufe Dich zu dem angegebenen Zeitpunkt an. Ich habe in den kommenden zwei Wochen ein paar extra Termine freigegeben als normalerweise, damit Du die Möglichkeit hast einen Termin zu bekommen.

Für mich ist es auf jeden Fall so, dass ich nicht nur 10 kg leichter bin als vor Ayurveda, sondern dass ich auch viel mehr Ruhe-Zeitfenster in meinem Alltag habe, mehr Energie und einen besseren Stoffwechsel. Schreib Du mir in die Kommentare was Deine Grenze in mit Stress, Ernährung und Energie ist und was Du so machst um mehr ins Gleichgewicht zu kommen!

Ich freue mich von Dir zu hören.

Deine Dana

Gewohnheiten!! Einige sind funktional und bringen mich weiter, machen mich fitter, vitaler, gelassener, oder auch finanziell erfolgreicher, und mit einigen stehe ich mir selber im Weg. Mit denen trage ich eher dazu bei, dass ich mich weniger gut fühle, schlapper oder gestresster bin und auch finanzielle Ergebnisse verhindere. Gewohnheiten sind also super effektiv darin Leben zu beeinflussen oder konkreter noch mein Leben zu bestimmen. Wenn man es sich genauer anschaut, besteht unser Tagesablauf zum Großteil aus Gewohnheiten. Wir haben immer wieder kehrende Abläufe, die wir exakt gleich ausführen. Die Art und Weise wie ich mir die Zähne putze zum Beispiel… Zahnbürste nehmen mit rechts, Zahnpasta nehmen mit links, die Tube aufschrauben, Paste drauf, zuschrauben, wegstellen und dann der immer gleiche Ablauf mit dem ich die Zähnchen schrubbe. Ausspucken, ausspülen, Zahnbürste sauber machen, Mund abwischen, Hände trocknen – fertig! Wenn man sich das mal genauer anschaut ist es doch krass wie viele kleine Mini Abläufe da drin stecken über die wir nicht einen Gedanken verschwenden. Total automatisiert. Und das ist ja auch gut so, sonst würden wir ja den Tag nicht überstehen, wenn wir über all diese Dinge ständig nachdenken müssten!

Deshalb sind Gewohnheiten so wertvoll!
Wir automatisieren bestimmte Gewohnheiten und schieben sie in unserem Verstand eine Stufe nach hinten, so dass in dem eigentlichen Moment keine aktiven Entscheidungen erforderlich sind. Und wie wunderbar einfach macht es all die kleine Abläufe des Tages und wie effektiv die Dinge, die uns gut tun. Wie eben das Zähneputzen, das Wasser trinken, vielleicht Dein Yoga am Morgen, das Zubereiten der Mahlzeiten oder, oder, oder… Nimm Dir mal einen Moment Zeit und schaue Dir Deinen Tag an. Was ist da eigentlich alles automatisiert. Vielleicht sind es auch Kleinigkeiten wie – immer wenn Du ins Auto einsteigst, machst Du zuerst das Radio an. Oder – immer wenn Du Dich an den Schreibtisch setzt machst Du zuerst das Emailprogramm auf (für Effektivität übrigens gaaanz ungünstig ;-)). Mach’ Dir mal bewusst wie sehr Du auf “Autopilot” durch’s Leben läufst.

Der Duden definiert Gewohnheiten so:
Durch häufige und stete Wiederholung selbstverständlich gewordene Handlung, Haltung, Eigenheit; etwas oft nur noch mechanisch oder unbewusst Ausgeführtes

Wikipedia fügt noch hinzu: Es gibt Gewohnheiten des Fühlens, Denkens und Verhaltens.

Deshalb sind Gewohnheiten evtl. auch sogar gefährlich!
Denn wenn Du Dir bewusst oder unbewusst Handlungen zur Gewohnheit gemacht hast, die entgegen Deiner Vitalität laufen, entgegen Deiner Gelassenheit oder auch dysfunktional sind für den Erfolg, den Du Dir wünschst, dann kannst Du Dir damit ganz schön krass im Weg stehen. Bezogen auf die Vitalität ist es leicht zu erkennen. Wenn Du die Gewohnheit hast jeden Nachmittag ein Stück Kuchen zu essen und Kaffee zu trinken, führt das sehr wahrscheinlich dazu, dass Du mit Deinem Körper nicht ganz so zufrieden bist. Oder wenn Du Dir angewöhnt hast immer sehr spät ins Bett zu gehen, auch das führt dazu, dass Du mehr und mehr Deine Vitalität – je älter Du wirst – runter fährst. Ganz zu schweigen von dem Kaffee am Morgen, dem Bierchen am Abend, der Zigarette zwischendurch…

Und wie Wikipedia schlau sagt – es gibt nicht nur Gewohnheiten des Verhaltens, sondern auch des Denkens und des Fühlens. Das können dann so Dinge sein wie – immer wenn ich meinen Nachbar sehe bin ich genervt… oder, oder, oder…

Ich verrate Euch eine meiner Lieblingsstrategien zur Gewohnheitsänderungen!
Denn jetzt wo Du erkannt hast wie sehr wir auf Autopilot unterwegs sind, interessiert Dich vielleicht auch wie Du ungeliebte Gewohnheiten ändern kannst! Das was Du bestimmt kennst ist das – von heute auf morgen alles ändern wollen. “Cold Turkey” nennen wir das im Sinne des “kalten Entzugs”. Das kann für einige funktionieren, für die meisten funktioniert das nicht, zumindest nicht dauerhaft. (Ich vermute wenn süchtig machende Substanzen involviert sind gelten andere Regeln.) Wenn es aber darum geht, dass ich bestimmte Aspekte in meinem Alltag gerne anders hätte, dann wende ich am liebsten “KAIZEN” an. Kaizen ist das Prinzip der kleinen, kontinuierlichen Verbesserungen oder Optimierungen. Nehmen wir mal das Beispiel früh aufstehen – weil ich das ja so gerne mache. Ich stehe immer morgens um 5 Uhr auf um da Zeit für meine Yoga- und Meditationspraxis zu haben. Das war natürlich nicht immer so. Früher bin ich mit den Kids um 7 Uhr aufgestanden und habe dann später mein Yoga gemacht. Das hat aber nicht gut funktioniert für meinen Arbeitstag. Ich habe nur sehr wenig erledigt bekommen und mein Business damit ausgebremst. Also habe ich nach und nach meinen Aufstehrhythmus verändert. Ich habe zunächst meinen Wecker auf 6 Uhr gestellt. Also erstmal nur eine Stunde früher und habe dann eine kleine Runde geübt. Das habe ich eine Weile so gemacht und das war für mich ein super einfacher Schritt. Denn das Prinzip Kaizen ist – “Make it so easy you can’t say no!”. Mache es Dir so einfach dass Du nicht nein sagen kannst oder auch dass Du keinen inneren Widerstand produzierst. Es ist wichtig den Schritt so zu wählen, dass Du keine Motivation oder Willenskraft brauchst um den Schritt dauerhaft auszuführen. Sonst machst Du es Dir zu schwer. Wenn es aber so leicht ist, dass Du es “easy-peasy” einfach machen kannst, dann bleibt Dein System entspannt und Du hast einen Anker für eine neue Gewohnheit gesetzt. Mit dem Aufstehen habe ich dann nach und nach den Wecker immer früher gestellt, so dass ich mittlerweile bei 5 Uhr bin und genug Zeit für meine Routinen habe.

Ich bin mit diesem System natürlich auch an meine Grenzen gestossen.
Zu Anfang dachte ich – kleine Schritte, geht ja garnicht. Das dauert mir alles viel zu lange. Allerdings gilt die Devise: “langsam, langsam, es eilt”. Denn wenn Du erst mal langsam machst und Deine neue Gewohnheit gemütlich und gut strukturiert angehst, dann umgehst Du Widerstand, Rückpässe und Druck. Und dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Du sie dauerhaft ausüben wirst und somit schneller größere Ergebnisse erzielst, als wenn Du sofort alles gibst, dafür aber nach 5 Tagen wieder abbrichst.

Und es reicht oft nicht aus NUR kleine Schritte zu machen. Es ist auch wichtig die Gewohnheit gut zu strukturieren und zu planen. Aber das ist Teil eines anderen Blogposts.

Und es gibt natürlich auch manchmal Ebenen Deiner Persönlichkeit oder Identität auf der Ebene der innersten Überzeugungen, die einem Wandel entgegensteht. Das steht dann noch mal auf einem ganz anderen Blatt.

Aber Kaizen ist nicht umsonst mein Lieblingstool für mein Gewohnheitstraining.
Denn meine Erfahrung mit dieser Methode ist super! Es entspannt mich total den Wandel den ich haben will tatsächlich endlich anzugehen und in die Hand zu nehmen. Wenn ich ad-hoc gleich alles ändern wollen würde, wäre mir der Schritt oft zu groß und ich würde gar nicht loslegen. Und gleichzeitig genieße ich den Weg, denn es fällt mir leicht und dennoch sehe ich in der Regel bald einen Wandel. Daher – kleine kontinuierliche Schritte für einen großen Wandel! GO KAIZEN!

Es gibt noch einige andere Tools die ich anwende und vor allem dafür, dass es mir stetig besser geht. Ich stabiler, fitter und ausgeglichener bin. Da ja jetzt die Zeit für einen Rückblick auf das gewesene Jahr und gleichzeitig für einen Ausblick auf das kommende Jahr ist, habe ich entschieden einen Audio-Workshop dazu anzubieten. Das Thema ist: Mache 2017 zu Deinem Jahr! Wir machen eine powervolle Ausrichtung in 2017, so dass Du weisst was Deine Prioritäten sind, wo Du hinwillst und was Du in 2017 anpacken wirst. Dafür machen wir eine spannende Übung und ich teile mit Euch 3 wichtige Tools um all das dann auch umzusetzen und auf die Straße zu bringen! Dein Verstand ist nämlich tricky. Er liebt Gewohnheiten und automatisierte Abläufe. Daher ist es manchmal schwer diese zu ändern wenn sie einem nicht gefallen. Gleichzeitig gibt es einen eingebauten Widerstand gegen Neues, was es wiederum herausfordernder macht neue Gewohnheiten und Abläufe zu etablieren. Umso wichtiger aber herauszufinden was es braucht!

Denn wie schon Aristoteles sagte:

“We are what we repeatedly do. Excellence then is not an act, but a habit.”

Ergo: “Wir sind das was wir wiederholt tun. Exzellenz ist daher kein Akt, sondern eine Gewohnheit.“

 

Wenn Du also Bock auf ein Exzellentes Jahr 2017, dann melde Dich jetzt an!

Was sind Deine Gedanken dazu? Wie änderst Du Gewohnheiten? Ich freue mich auf und über Deine Kommentare unten! Und noch mehr über Deine Anmeldung zu meinem Workshop! Auf in ein powervolles 2017!

Deine Dana

Wie soll das denn gehen? Im Ayurveda geht es doch um Ernährung und Massagen!!

Tja – das könnte man denken. Allerdings geht es im Ayurveda noch um einiges mehr. Ayurveda ist die Schwesterwissenschaft vom Yoga. Die kommen also beide aus dem gleichen Stall. Es wird unterschieden – im Ayurveda geht es um den Körper – im Yoga um den Geist. Interessant oder? Würde man bei dem was wir so auf der Yogamatte veranstalten auch nicht unbedingt immer denken…

Ayurveda hält weit mehr bereit. Übersetzt bedeutet Ayurveda “das Wissen vom langen Leben”. Es geht darum wie Dein Körper funktioniert und zwar in allen seinen Schichten, auf allen Ebenen, und darum was Du tun kannst um möglichst effizient im Gleichgewicht zu leben. Also so zu leben, dass Du möglichst gesund und lange lebst. Das ist doch mal ein Plan, oder?

Zu diesem Plan gehört also auf jeden Fall der gesamte Ernährungsbereich, aber auch der Gewohnheitsbereich, die Tagesroutinen, der Jahreszyklus und auch die Konstitutionslehre. Und diese Aspekte finden sich auch auf unserer Yogamatte wieder. Aus ayurvedischer Sicht macht es einen Unterschied welche Konstitution Du hast, aber vor allem auch, in welcher Tageszeit befindest Du Dich in welcher Jahreszeit befindest Du Dich und mit welcher Absicht, also für welches Ziel bist Du auf der Matte.

Luftige Vata-Typen haben oft sehr bewegliche Gelenke. Sie sind also sehr mobil oder oft sogar instabil. Daher profitieren sie von kräftigenden und stabilisierenden Übungen. Gleichzeitig ist es für sie zum Beispiel sinnvoll eher sanft und vor allem gleichförmig zu üben. Gleiche Abläufe, viele Wiederholungen und zur gleichen Tageszeit trägt die Yogapraxis dazu bei das Dosha auszugleichen. So kommt das wirre und instabile System zur Ruhe und gleichzeitig in die sanfte innere Kraft. Außerdem ist es für Vata sinnvoll darauf zu achten warm zu bleiben, also sich dicker anzuziehen oder in schön beheizten Räumen zu üben. Atemübungen wie Nadhi Shodana sind optimal, da sie Regelmäßigkeit und Struktur in den wirbeligen Energiehaushalt bringen.

Der feurige Pitta-Typ ist oft muskulös und hat die Tendenz viel zu schwitzen. Für sie ist es wichtig nicht zu starr und ehrgeizig in der Praxis zu werden. Kraft und Spannung haben sie oft im Überschuss, daher gilt es das durch Mobilisierung und sanfte Dynamik auszugleichen. Allerdings müssen die sich auch fordern, denn die ganze Spannung muss rausgeturnt werden aus dem System. Für die Pitta-Yogis gilt es die Praxis spielerisch anzugehen und eventuell ihrer Kreativität etwas mehr Raum zu geben und mehr zu variieren. Da die Pitta-Energie eher nach oben steigt und heiß wird, ist es wichtig eine erdende Praxis auszuwählen und eine ausgiebige Abschlusssequenz zu üben um das System sicher wieder runter zu fahren.

Die gemütlichen Kapha-Typen sind eher etwas rundlich und leben auf der Matte gerne “weniger ist mehr”. Für sie ist es wichtig erstmal überhaupt auf die Matte zu gehen!!! Und Und wenn sie dort angekommen sind, ist eine fordernde und schweißtreibende Praxis optimal. Auch die Intensität in Intervallen zu ändern, so dass der Organismus ordentlich in Schwung kommt wirkt für das Dosha Wunder. Denn wenn Kapha erstmal in Bewegung kommt, haben diese Yogis oft eine unglaubliche Power und Ausdauer. Da Kapha’s Energie eher nach unten sinkt, ist alles was leichter macht und aufrichtet super. Kapalabhati – der Feueratem ist super um die Schwere aus dem Körper zu bringen und der Feuchtigkeit von Kapha ordentlich einzuheizen.

Von den Ashtangis werde ich dann immer gefragt – und wie ist es mit unserer Praxis? Da ist es ja für alle das Gleiche!? Und das stimmt eben nicht ganz. Du kannst auch in diesem super strukturierten System die Praxis anpassen und unterschiedlich üben. Längerer Atem, kürzerer Atem, mehr Vinyasas, weniger Vinyasas, längere oder kürzere Abschlusssequenz…

Tja, und dann gibt es natürlich Unterschiede zu welcher Tageszeit Du übst und auch welche Jahreszeit wir gerade haben. Und es macht auch einen Unterschied was Du gegessen hast, wie regelmäßig Du übst… und, und, und… Ich setzte meine Praxis gezielt ein um mein Dosha auszugleichen und ich kann nur sagen – es funktioniert. Auf meinen Retreats wende ich die Aspekte in den Yogaklassen an und erkläre auch immer wieder die theoretischen Hintergründe dazu. Das nächste findet im April 2017 statt. (Hier mehr dazu…)

Worauf ich mich aber jetzt erstmal ganz besonders freue ist der Workshop “Ayurveda in der Yogastunde” den ich vom 18.-19. Februar gebe. Denn da geht es genau darum. Der Workshop ist für Yogalehrer und wir steigen tiefer ein in das Thema “Wie kannst Du Ayurveda in Deinen Unterricht, in Deine Yogaklassen, in Deine Workshops, Retreats oder auch Personal Trainings integrieren?”. Denn das Ayurveda ergänzt das Yoga so perfekt! Und das wird nur sooooo wenig angewendet. Ayurveda steckt in Deutschland noch in seinen Kinderschuhen. Und das muss jetzt mal geändert werden. Daher – wenn Du Yogalehrer bist und Ayurveda für Dich in Deiner Praxis und auch für Deine Yogaschüler nutzen willst, dann melde Dich jetzt an! Ich sage Dir – Du wirst staunen, was Du alles machen kannst und wie sehr Du die Qualität deines Unterrichts steigern kannst wenn Du Dich mit diesen Prinzipien besser auskennst und sie anwenden kannst!

 

Wie auch immer. Ich nutze das Wissen aus dem Ayurveda und meine Erfahrungen damit in meinem Yoga und auch in meiner Meditationspraxis und bin begeistert darüber dieses Wissen jetzt mit Euch teilen zu können.

Lass mich unten in den Kommentaren wissen ob Du Dich in den Typen wieder findest und ob Du etwas mit den Tipps anfangen kannst.

Winterliche Grüße,

Dana

Wir alle haben die Erkältungszeit schon als gegebenes Übel akzeptiert, worauf wir nun mal keinen Einfluß haben. Gegen Heizungsluft, nass-kaltes Wetter und die leer gelaufenen Batterien am Ende des Winters kann man ja nichts machen … so denken wir.

Ayurveda sagt, Krankheiten sind optional. Was so viel heißen soll wie – wenn Du Dich und Deinen Körper in den individuellen Rhythmus bringst und dann Deine täglichen Routinen und Gewohnheiten anpasst an den Jahreszeitenwechsel, schließt Du viele Krankheiten von vornhinein aus. Wenn Du dann noch 1–2 Mal im Jahr eine Detox-Phase machst, in der Du den Körper gezielt darin unterstützt, einmal aufzuräumen und zwar bis in die letzten Ecken, dann bist Du nicht nur viel weniger krank, sondern hast also Bonus on top auch noch viiiieeeeelll mehr Energie zur Verfügung.

Was passiert also jetzt, so dass viele krank werden?

Im Ayurveda gibt es drei Jahreszeiten. Den Sommer, Herbst/Winter, und Spät-Winter/Frühling. Jede Jahreszeit stellt unterschiedliche Anforderungen und Möglichkeiten für den Körper dar und der Wechsel von der eine zur anderen Jahreszeit ist immer eine kleine Herausforderung. Der Wechsel der jetzt aus ayurvedischer Sicht gerade passiert, ist der Wechsel von der Pitta-Phase – also von heiß, ölig, scharf – in die Vata-Phase – also trocken, kalt, rau. Das ist ein großer Sprung!

Im Sommer sind wir meistens sehr aktiv, genießen die längeren Tage, sind viel unterwegs und nach außen orientiert. Jetzt kommt aber der Herbst mit seinen komplett anderen Qualitäten und Anforderungen. Was wir machen ist, den Wechsel nicht bewusst wahrnehmen und uns direkt umzuorientieren. Sondern wir halten in der Regel das Tempo hoch und fahren das gleiche Pensum wie zuvor. Das ist, als ob Du mit 120 Sachen auf der Autobahn unterwegs warst, ohne es zu merken, abgefahren bist und jetzt mit dem selben Tempo durch die Stadt heizt. Hm … keine so gute Idee. Meine Vermutung ist, dass Du relativ schnell durch einen Unfall gestoppt würdest. Und der Unfall ist Deine Erkältung! Der Körper hat keine Chance bekommen, sich auf die neuen Anforderungen einzustellen, ist überfordert und kann dann nicht auch noch Erreger abwehren. Eigentlich ganz logisch, oder? Was kannst Du tun?

Prio Nummer 1 – Achte darauf, nicht auszutrocken!

Auch wenn man das in einem eventuell regnerischen Herbst nicht glauben mag, dies ist eine trockene Jahreszeit. Warum? Weil die Natur die ganze Feuchtigkeit und Kraft aus den Blättern, aus der Peripherie zurückzieht und tief unter der Erde speichert als Schutz vor dem Winter und um im kommenden Frühling wieder durchzustarten. Dein Körper ist ein Teil dieses natürlichen Prozesses (auch wenn wir meistens seeeehr weit weg von unserer Verbindung zum Ökosystem leben). Du wirst wahrscheinlich feststellen, dass Deine Haut und Deine Schleimhäute beginnen, trockener zu werden. Das wird dann mit der Heizung und noch mehr Kälte und Wind auch nicht besser. (Hier sei noch gesagt, je mehr Du in Deiner persönlichen Konstitution schon Vata hast, desto mehr wird es bei Dir ins Gewicht fallen.) Achte also darauf, den Körper von innen und aussen nicht austrocknen zu lassen! Trinke genug, iss Dinge, die den Körper befeuchten wie Suppen, Eintöpfe oder auch gedünstetes Gemüse, und vermeide Austrocknendes wie sehr Scharfes, und die Geschmacksrichtungen bitter und zusammenziehend. Und von außen verwende viel Öl und zwar überall! Öle Dich ein, besonders empfehlenswert ist jetzt Sesamöl. Am besten jeden Tag einmal komplett von Kopf bis Fuß. Mit Deinem kleinen Finger bringe auch etwas Öl in Deine Ohren und Deine Nase. Und dann nimm einen TL Kokosöl und ziehe den 10–20 min in Deinem Mund hin und her durch die Zähne. So schützt Du Dich rundum.

Prio Nummer 2 – Achte darauf, nicht auszukühlen!

Es ist deutlich kälter als im heißen Sommer. Ziehe Dich lieber etwas zu warm an als zu kalt und iss und trinke hauptsächlich warm. Hole Deine Winterdecke raus, mach’ Dir öfter mal eine Wärmflasche, nimm ein heißes Bad … und Deine Suppen und Eintöpfe tun ihr Übriges.

Prio Nummer 3 – Achte darauf, das Tempo zu drosseln!

Es wird schon deutlich früher dunkel und in ein paar Wochen ist schon die Zeitumstellung. Nutze Deine Abende für Gemütlichkeit und reduziere die Bildschirmzeit die letzten zwei Stunden vor dem Schlafengehen! Gehe etwas oder sogar viel früher ins Bett als Du das im Sommer getan hast. Sei abends ehrlich mit Dir … dann wirst Du die Müdigkeit auch spüren. Gib Ihr nach und kuschel Dich ins warme Bett. Dann bekommt Dein Körper die Regenerationszeit, die er braucht, um sich umzustellen.

Wenn Du diese drei Punkte beachtest, bist Du schon mal super aufgestellt und beugst den Erkältungen super vor! Allerdings gibt es natürlich noch eine ganze Menge anderer Dinge, die Du tun kannst, um Dich zu schützen oder an sich besser zu unterstützen. Die Tagesroutinen aus dem Ayurveda und die Konstitutionslehre halten einen großen Sack Geschenke für Dich bereit, die Dich, wenn Du sie auspackst und anwendest, auf ein Level an Vitalität bringen, was Du Dir jetzt noch nicht mal vorstellen kannst.

Genau darum geht es in meinem Online-Kurs, dem Ich-Projekt. Da geht es nur um Dich. Individuell, ganzheitlich und pragmatisch. Ich bringe die Weisheit aus dem Ayurveda mit Habit-Change-Science und Coaching zusammen, so dass Du die Prinzipien dieser alten Lehre nicht nur verstehst, sondern es auch noch super einfach wird, sie umzusetzen.

Aktuell bin ich gerade dabei, meinen nächsten Kurs zu füllen, der am 10. Februar losgeht. Ich habe noch ein paar wenige Plätze frei!! Wenn Du weniger krank sein willst oder endlich besser schlafen willst, ein paar Pfunde loswerden möchtest, mehr Energie haben willst und Dich insgesamt so richtig wohl in Deinem Körper fühlen möchtest, dann ist es Zeit, dass wir mal telefonieren und herausfinden, ob das Ich-Projekt für Dich passt. Ich habe diese und nächste Woche noch ein paar wenige Telefontermine frei. Willst Du einen davon haben? Dann klicke jetzt hier und sicher Dir einen! Die 11, die schon an Bord sind, starten Ende nächster Woche mit mir zu mehr Energie, mehr Gelassenheit und ihrem individuellen körperlichen Gleichgewicht. Willst Du auch noch mit dabei sein?

Dieses Telefonat ist kostenlos, obwohl die meisten, mit denen ich spreche – ob sie sich dann anmelden oder nicht – viele Erkenntnisse für sich daraus mitnehmen. Wenn Du bereit bist, würde ich mich freuen, von Dir zu hören!

Pass auf jeden Fall auf Dich auf und beachte meine drei Tipps, um nicht weiter mit 120 Sachen durch die Stadt zu düsen!!

Sonnige Grüße,
Deine Dana