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Dieser Blog-Post (und diese Podcastfolge) könnte auch einen anderen Titel tragen, nämlich: Wie ich durch einen Streit mit Matthias mehr über mich selbst lernte und diese Erkenntnis mir hilft, mich im Anforderungs-Strudel von Job und Familie nicht zu verlieren und meine Selfcareroutinen beizubehalten. Ganz schön lang, ich weiß 😅 Also fangen wir an:

Neulich hatte ich einen Streit mit Matthias. Wir hatten eigentlich einen gemütlichen Fernsehnachmittag miteinander verbracht. Wir lagen im Bett und ich habe irgendetwas gesagt, was Matthias gestört hat. Er drehte sich weg von mir und kündigte an, jetzt lesen und danach schlafen zu wollen. 

“Ich wurde sofort wütend!”

Rückzug! Ich hasse Rückzug! Und ich wurde sofort wütend. Aber anstatt wie sonst auf ihn loszugehen, ihn zu fragen, was denn jetzt eigentlich los ist und ihn mit meinen Coaching-Fragen in die Ecke zu drängen, hielt ich kurz inne. Eigentlich liegt hinter dem Gefühl “Wut” oft etwas ganz anderes. Das weiß ich. Was ist es bei mir? Ich bleibe still. Und forsche. Ich weiß, es gibt da bei mir so eine Tendenz: Wann immer ich mich zurückgestoßen oder verlassen fühle, plustere ich mich auf. Ich schieße mit meinem Fokus sofort auf die andere Person, statt bei mir zu bleiben. Aber nicht heute. Heute bleibe ich bei mir. Ich fühle mich zurückgestoßen, traurig, irgendwie verletzlich und verwirrt. So ganz genau weiß ich eigentlich gar nicht, was los ist. Ich bin noch nicht so geübt darin, das Gefühl hinter der Wut zu spüren. Und während ich fühle, überlege ich, wie ich mir jetzt das geben könnte, was ich brauche. Wie ICH es mir geben könnte! Nicht er! 

Denn tatsächlich hab ich genau das bisher nur selten gemacht. Meistens bin ich auf ihn losgegangen, entweder wütend oder mit meinen Coaching-Fragen, damit ER mir das gibt, was ich brauche. Ich hab also so getan, als ging es um ihn, aber eigentlich ging es um mich. Auch nicht gerade fein, eigentlich …

Interessant ist, wie sich die ganze Konflikt-Dynamik sofort änderte. Im Vergleich zu dem, wie es sonst abgelaufen wäre. In dem Moment, in dem ich mich mir selbst zuwandte, brach ich das bekannte Muster. Und interessanterweise, wandte sich Matthias fast sofort jetzt mir zu. Was denn jetzt mit mir los sei? Ich erzählte ihm ganz offen, dass ich mich irgendwie zurückgestoßen und traurig fühle und selbst nicht so genau wisse, was los sei. Und er? Er nahm mich in den Arm. Irre! Weil ich ihm seinen Raum gelassen hatte, konnte er viel besser auf mich zugehen, konnte er viel besser für sich entscheiden, wie er sein möchte.

Was brauche ich? Und wie kann ich dafür sorgen?

Aber zurück zu den Selfcareroutinen. Es ist für uns so wichtig bei uns zu bleiben. Zu schauen, was brauche ich? Was kann ich für mich tun, damit es mir gut geht? Wann möchte ich ins Bett gehen, damit ich am nächsten Morgen gut in den Tag starte? Wie möchte ich in den Tag starten? Was möchte ich essen?

Ich hatte oft so einen Frauen-Glaubenssatz von “Ich muss immer zur Verfügung stehen” und bin deshalb ungesunde Kompromisse eingegangen. Aber, weißt Du was?! Eigentlich ist das auch den anderen gegenüber nicht fair. Denn wenn wir nicht gut für uns selbst sorgen und denken “Ich kann das nicht, weil mein Mann das nicht will.” Oder: “Ich hab keine Zeit wegen der Kinder”. Dann kreieren wir  ein Szenario, bei dem wir wegen der anderen nicht das bekommen, was wir brauchen. Und dieser Vorwurf schwingt mit – in unserem täglichen Miteinander und in Konflikten. Ganz schön gemein von uns, oder? Den anderen etwas vorzuwerfen, was sie nie von uns verlangt haben?

Es ist für uns und für alle um uns herum wichtig, dass wir uns selbst an erste Stelle setzen. Dass wir wissen, was wir brauchen. Und, dass wir dafür sorgen, dass wir das bekommen. Denn wir allein sind dafür verantwortlich.

Beispiel Familienessen. Viele unserer Kursteilnehmer stoßen an die gleiche Grenze. Sie möchten die ayurvedischen Prinzipien in ihren Alltag integrieren, aber die sind hier und dort nicht kompatibel mit den Gewohnheiten und Vorlieben der anderen Familienmitglieder. Ich zum Beispiel liebe gesundes Essen. Mir ist das viel wichtiger als Matthias oder  den Kindern, die essen auch gerne mal Pizza oder Nudeln. 

Ayurveda Essen für die ganze Familie – Synthesen finden

Was machen wir also? Wir versuchen Synthesen zu finden. Für mich war das nicht immer leicht für meine eigenen Bedürfnisse einzustehen. Einfach nur für mich selbst etwas kochen? Das geht so richtig eigentlich erst, seit ich einige Erkenntnisse dazu auf meiner Panchakarma Kur in Indien hatte. Wenn Matthias und die Kinder sich jetzt eine Pizza in den Ofen schieben, denke ich nicht mehr, “ist doch so ungesund”. Sondern ich denke: Cool, dann mache ich mir heute mal Fenchel, den mag außer mir sowieso keiner und ich habe da heute total Lust drauf. Oder wir kochen modular. Ich koche Nudeln, Tomatensauce und Gemüse und jeder isst in der Zusammensetzung, wie er es gerne mag und braucht.

Irre also, dass meine Erkenntnis für Konflikte und Selfcare-Routinen gilt: Lass uns bei uns bleiben, auf unsere Bedürfnisse schauen und niemanden anderen als uns selbst dafür verantwortlich machen, dass unsere Bedürfnisse erfüllt werden. 🙂

Sorg gut für Dich,

Deine Dana 

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Dieser Artikel ist die Kurzfassung von einem Podcast. Die gesamte Podcastfolge kannst du hier nach hören: 

Achtung, heute wird’s persönlich. Ich hatte Geburtstag und meine wichtigsten Erkenntnisse aus meinem vergangenen Lebensjahr möchte ich heute mit Dir teilen. Dieser Artikel ist die schriftliche Kurzfassung einer Podcasstfolge für alle, die gerne lesen. Du hörst lieber? Dann scroll runter und hör dir den ganzen Beitrag an.

Ein sehr besonderes Lebensjahr liegt hinter mir. Meine 7 wichtigsten Erkenntnisse teile ich heute mit Dir.

1. Innere Systeme rebellieren massiv, wenn Veränderung droht. Oder, warum Du immer auf Dein Gefühl hören solltest, außer manchmal …

Mein 41. Lebensjahr begann für mich damit, dass ich etwas für meine Gesundheit tun wollte. Etwas, was ich nie zuvor getan hatte. Ich hatte mir drei Wochen Auszeit von Familie und Business eingeräumt und flog im November 2019 nach Indien zu meiner ersten Panchakarma Kur. 

Nie zuvor war ich solange von meinem Mann Matthias getrennt gewesen. Von meinen beiden Kindern (damals 9 und 13) ganz zu schweigen. Und was soll ich Dir sagen?! Mein ganzes System lief Amok! Es ist mir so schwer gefallen, loszulassen. Schon wochenlang vor meiner Abreise schlief ich schlecht. Mich plagten Alpträume: “Was, wenn mein Flugzeug abstürzen würde?” Was wenn dies? Was wenn das? Und vor allem: “Was wenn ich meine Familie nie wieder sehen würde?” Völlig irrationale und tiefliegende Ängste wurden hochgespült und mein mental-emotionales System war vollkommen durch den Wind. Zuhause gab es viel Streit. Und auch körperlich machte sich mein Durcheinandersein und all der Widerstand bemerkbar. Ich lagerte Wasser ein und nahm zu. Schwach und gesundheitlich angeschlagen fühlte ich mich ohnehin schon den ganzen Sommer, das war schließlich der Grund, warum mein Arzt mir dringend eine Panchakarma Kur empfohlen hatte.

Als meine Familie mich am Flughafen verabschiedete, brachen alle Dämme. Ich weinte und weinte. Drei Packungen Taschentücher reichten nicht aus. Alleine am Gate, fiel alles von mir ab. Und eine große Stille und innerer Frieden bereitete sich aus. Ich hatte es geschafft. 

2. Wir ziehen uns Rollen an wie Kostüme und bauen uns damit unseren Käfig selbst. Oder davon, wie wertvoll es ist, mal nur wir selbst zu sein.

In Indien, im Sitaram Beach Ressort,  hatte ich viel Zeit und Raum, die Dinge mit Abstand zu betrachten. Schnell wurde mir klar, es tut so gut mal ohne Rollen zu sein, nicht Mutter, nicht Ehefrau, nicht Unternehmerin, nur ich – Dana. Und mir wurde klar, wie sehr ich mich in Rollen und Verbindungen verstrickt hatte, die ich so nie bewusst gewählt hatte. Ich war als Mutter wie ein unbewusster Teil von mir annahm, dass eine gute Mutter zu sein hätte. Ich war als Ehefrau so, wie ganz alte Glaubenssätze mir weismachen wollten, dass eine Ehefrau zu sein hätte. 

Ich hatte mich für andere verbogen. Und zwar nicht – das ist wichtig ! -, weil irgendjemand das von mir verlangt hätte. Sondern ich ganz allein hatte mir diese Rollen wie einen Anzug angezogen. Ich habe mir meinen Käfig selbst gebaut. Mehr dazu schreibe ich übrigens in meinem Buch Made for more. In Indien war ich frei davon. Und konnte zum ersten Mal hinterfragen, wie ich, Dana wirklich sein möchte. Und was ich, Dana eigentlich wirklich brauche. 

3. Wenn sich unsere Innenwelt ändert, ändert sich alles. Egal, was im Außen ist. Oder warum Du in Deinem Inneren ansetzen solltest, um wirklich etwas zu verändern.

Nach drei Wochen Indien kam ich zurück – mitten in den Vorweihnachtstrubel. Wir bereiteten den Geburtstag von Matthias vor, wir feierten Weihnachten, Sylvester. Langsam kam ich wieder im Business an. Bei einem der ersten Teammeetings traf mich eine Erkenntnis wie ein Blitz: Bei unserer Teamrunde, bei der jeder erzählt, wie es ihm geht, war der Tenor einhellig: Alle wünschten sich mehr Zeit. Und zum ersten Mal in meinem Leben dachte ich: Ich nicht! Wie krass! Ich hatte immer gedacht zu wenig Zeit zu haben, für all das, was ich machen will. Jetzt nach Indien nicht mehr. Zum ersten Mal fühlte ich aus tiefstem Herzen: Ich habe genug Zeit! Und dabei hatte sich an der Länge meiner To-Do-Liste nicht verändert. In meinen Außen war alles gleich. Nur mein inneres empfinden war anders. Ich hatte genug Zeit. Und wenn für etwas auf meiner To-Do-Liste heute keine Zeit mehr war, dann würde ich es eben morgen machen. Oder gar nicht. Mein innerer Zustand, in den ich mich selbst gebracht hatte, war anders. Und veränderte alles.

4. Verändert sich einer, müssen sich auch alle anderen verändern. Oder: Warum Familien wie ein Puzzle sind.

Und dann ging der Prozess los. In Indien hatte ich mich in Mammut Schritten weiterentwickelt. Ich kam verändert zurück und passte wie ein verändertes Puzzleteil nicht mehr in das Familienpuzzle. Und natürlich wollte ich mich nicht nur wieder einfügen, sondern auch etwas mit einbringen von meinen Erkenntnissen.

Ich rasselte mit Matthias aneinander. Und das nicht nur ein bisschen. Vor Indien hatte ich mich häufig zur Verfügung gestellt. Für meine eigenen Bedürfnisse und Wünsche war ich nicht eingestanden. In dem Moment, wo ich das änderte, konnte das nicht still und heimlich geschehen. Sondern Matthias musste sich mit verändern.

Klar, dass so etwas nicht leicht und reibungslos passiert. Konflikte, Gespräche und ein Neujustieren waren notwendig. Weiterentwicklung eben, auch in der Paarbeziehung.

5. Was passiert, wenn mein Mann nicht da ist? Oder: Davon, wie wertvoll es ist, Input und Outcome einer Beziehung zu untersuchen

So wie ich im Herbst alleine drei Wochen auf Panchakarma Kur war, wollte auch Matthias eine Zeit für sich, seine Gesundheit und seine Weiterentwicklung nutzen. Im frühen Sommer fuhr er zu einer Panchakarma Kur ins Ayurveda Parkschlösschen in Traben Trabach. 

Mit mir machte das zweierlei. In den ersten Tagen, merkte ich sofort, wie gut mir das tat, wie viel besser ich entspannen konnte. Und sofort wurde mir klar: Scheinbar betrachtete ich Matthias nicht als selbständigen, vollwertigen Menschen an meiner Seite. Sondern als jemanden, um den ich mich kümmern muss. Upsss. Hatte ich mich gedanklich über ihn gestellt? Betrachtete ich mich als diejenige, die sich um alles kümmern muss? Und wollte ich so ein Denken nicht schon vor Jahren abstellen?

Als nächstes passierte dann folgendes. Ich stürzte mich in Vata-Dana-Manier kopfüber in die Arbeit, überforderte mich bis zum Äußersten. Und mir wurde klar: Ich nutze Matthias so sehr für meine Stabilität! Ich investiere nicht nur in unsere Beziehung, in dem ich ganz viel mache, sondern ich profitiere so sehr von ihr, weil Matthias mir so viel Sicherheit und Stabilität gibt.

Ich kann Dir das nur empfehlen. Es ist so wertvoll, Deine Beziehung auf Invest und Outcome zu untersuchen. Gerade wir Frauen neigen dazu, im Alltag nur auf unser Invest zu schauen und mäkelig zu werden. Dabei ist es so wertvoll zu schauen, was wir bekommen. 

 

6. Weiterentwicklung in turbulenten Business Zeiten und die Frage, was habe ich damit zu tun. Oder: Davon, wie wertvoll es ist, sich selbst als Schöpfer seines Lebens zu betrachten

Und zu guter letzt wurde es in meinem letzten Lebensjahr auch noch in unserem Team wirbelig. Unsere Trainerin Sonja beschloss, voll für ihr eigenes Business zu gehen und nicht mehr für Ichgold zu arbeiten.Nun versuche ich selbst zu beherzigen, was wir auch in unseren Kursen immer wieder lehren: Stell Dich nicht nur auf den Opferstandpunkt, sondern betrachte Dich selbst als Schöpfer Deines Lebens. Oder anders gesagt. Stell Dir die Frage: Zu welchem Zweck hast Du Dir das denn erschaffen? Ich reflektierte, ich grub tief in meiner Vergangenheit und ich kam zu einem – wenn auch für mich unangenehmen – Ergebnis. Ich entdeckte in mir einen Tendenz, Menschen in meinem Umfeld in Unselbständigkeit zu halten, um selbst entscheiden zu können. Wenn ich ganz ehrlich zu mir war, hatte ich mich in meiner Vergangenheit oft so benommen, als wollte ich eigentlich niemanden an meiner Seite haben, um dann alleine glänzen zu können. 

Eine nicht so schöne Erkenntnis. Aber das Gute ist: Wenn sie erstmal im Bewusstsein ist, können wir etwas verändern. Ich versuche also seitdem, aus diesem alten System hinauszuwachsen. Im Business und auch in meinem Privatleben. Schritt Eins dafür ist immer, das Gewesene anzuerkennen. Und so habe ich mich bei allen, die ich mit meinem System, beschnitten habe, entschuldigt. Und versuche nun, andere mehr zu ermächtigen und sie an meiner Seite zuzulassen.

7. Üben, üben, üben. Oder: Wer einen starken Partner will, muss das auch zulassen.

Das Verrückte ist ja:

Ich wollte immer einen Mann, an dessen Schulter ich mich anlehnen kann, der stark ist und mich hält. Der mir die Tür aufmacht. Aber schon vor vielen Jahren ist mir bewusst geworden, dass es schwer für jeden Mann ist, mir die Tür aufzuhalten, wenn ich immer schon an der Klinke stehe. 

Jetzt ist mir klar geworden, dass es irgendetwas in meinem System mich glauben lässt, dass ich vorne, allein an der Spitze und mit alleiniger Verantwortung sicher bin. Deshalb habe ich auch in meinem Privatleben Matthias oft in Unselbständigkeit gehalten. Insgeheim wollte ich alles alleine steuern. Und mit dieser Erkenntnis gehe ich nun um, in dem ich bewusst versuche, gegenzusteuern. Sobald ich merke, dass ich pieksig oder herrisch werde, frage ich mich, was ist hier eigentlich los. Warum ziehe ich mir gerade einen Schutzpanzer an, der mich herrisch werden lässt.Was will ich gerade nicht zeigen, was sind Tränen, die eigentlich raus wollen. Und dann übe ich ganz bewusst, mich auch klein und verletzlich zu fühlen, es zuzulassen und zu zeigen.

Und so bringe ich auch Matthias in die Kraft, dass er so sein kann, wie ich mir meinen Mann doch eigentlich immer gewünscht habe. Klar, wir üben noch … Und klar, es fühlt sich erst mal wie ein Risiko an. Aber es lohnt sich.

 

Dieser Artikel ist die Kurzfassung von einem Podcast. Die gesamte Podcastfolge kannst du hier nach hören: 

INTERVIEW. Andrea Morgenstern ist Coach, Spiritual Mentor, Autorin, und Podcasterin. Ihr Ziel ist es, Frauen vom eigenen Kopfzirkus zur inneren Freiheit zu führen. Aus ihrer eigenen Geschichte, weiß sie, dass ein glückliches Leben möglich ist, egal, wie schlecht die Umstände dafür scheinen. Sie selbst wuchs in einer Familie mit Alkoholproblemen auf und wurde als junge Erwachsene sexuell missbraucht. Mehr als 20 Jahre lang quälten sie schlimmste Migräne und Schmerzen. Heute weiß sie, dass loslassen ein Schlüssel für Lebensqualität und Heilung ist und möchte genau das weitergeben. Für meinen Podcast “Da ist Gold drin” traf ich Andrea zum Interview. 

 

Andrea, wie bist Du dorthin gekommen, wo Du heute bist?

Andrea: Ich hatte eine schwierige Kindheit. Mein ganzes Umfeld war von Alkoholismus geprägt. Sicherheit und Geborgenheit, all das, was für ein Kind das wichtigste ist, habe ich nicht erfahren. Ich habe darauf mit chronischer Migräne reagiert. Schon als 6-Jährige hatte ich so starke Schmerzen, dass ich rund zehn Tage im Monat, nur mit dem Kopf auf den kühlen Fliesen gelegen und geweint habe. Später nahm die Migräne noch mehr Raum ein und brachte mich an den Rand der Verzweiflung und an den Rand der Arbeitsunfähigkeit.

Schon als Kind habe ich gebetet: “Bitte, zeig mir, warum ich diese Schmerzen habe. Ich verstehe es nicht.” Über 20 Jahre hat die Migräne mich begleitet. Ich habe so viele alternative Heilmethoden ausprobiert. Und erst auf Bali, wo ich seit einigen Jahren lebe, fand ich die Lösung. Ich rannte von Heiler zu Heiler und alle sagten das gleiche zu mir: “Du bist gesund. Es ist Dein Schmerzgedächtnis.” 

 

Ich stellte mir die Frage, was hat mir die Migräne gebracht?

Irgendwann habe ich versucht zu sehen, was die Migräne, was diese unerträglichen Schmerzen, mir bringen. Und ich habe verstanden, dass ich die Migräne gebraucht habe, um mich zurückzuziehen. In meiner Kindheit war das wie ein Schutz. Und später war Rückzug immer noch etwas, das ich mir selbst viel zu wenig gestattet habe. Ich war immer so extrovertiert. Und habe meine introvertierte Seite nie gelebt.

Mit dieser Erkenntnis und einer Art Dankbarkeit für die Migräne ging es bergauf. Ich wusste sofort, dass ich mich heilen möchte und meine Erfahrung an andere weitergeben möchte. Noch am gleichen Abend tippte ich den Titel meines Buches in ein Word-Dokument „Ich suchte Heilung und fand mich selbst”.

Und meine Migräne wurde von diesem Moment an Monat für Monat weniger … Heute bin ich gesund, glücklich und habe so ein gutes Leben, ohne dass es irgend etwas von außen braucht.

 

War Loslassen für Dich die Lösung? Und vielleicht kannst Du einen Tipp geben, wie wir loslassen können?

Andrea: Ich glaube tatsächlich, dass anerkennen und loslassen extrem wichtig für ein glückliches Leben sind. Das begegnet mir immer wieder, auch bei meinen Kundinnen. Oftmals müssen wir erst verstehen, dass “anerkennen” der erste Schritt ist. Erst, wenn ich anerkenne, kann ich loslassen. Und anerkennen bedeutet für mich, nicht ständig in den Gedanken festzuhängen, dass es anders hätte sein sollen. Als ich sexuell missbraucht wurde, war es für mich, essentiell wichtig, anzuerkennen, dass es so war. Anstatt immer zu denken, das hätte nicht sein sollen. Und, Achtung, das ist ein wichtiger Unterschied: Anerkennen, was war, bedeutet nicht zustimmen! Das verwechseln wir oft und deshalb fällt es uns so schwer. Ich kann anerkennen, dass etwas war und es trotzdem nicht gut finden. 

 

Heilung hat auch mit Vertrauen zu tun

 

Wir finden wir Frieden mit dem, was war? 

Andrea: Ganz wichtig ist, dass wir Zugang zu unseren Gefühlen finden. Wir müssen lernen, die Gefühle zuzulassen und die Erfahrung machen, dass es sicher ist,  das Gefühl heute zu fühlen, uns passiert nichts. Erst dann kann Heilung einsetzen.

Außerdem ist es wertvoll anzuschauen, wozu das, was war, uns vielleicht gedient hat.

Und es ist wichtig zu vertrauen. Auch wenn es schwierig ist. Ich stehe auf dem Standpunkt: Anscheinend war es wichtig für mich, diese Erfahrung zu machen.

Am Ende geht es immer darum, nicht im Kampf zu sein mit der Erfahrung, die wir gemacht haben. Menschen genau darin zu unterstützen ist ein wichtiger Teil meiner Arbeit.

 

Kann man mit jeder Erfahrung Frieden finden?

Andrea: Ich persönlich glaube, dass das möglich ist. Ich möchte aber auch einfach nicht aus dem Leben gehen, und denken, dass irgendetwas, von dem was mir passiert ist, falsch war. Das stelle ich mir sehr, sehr traurig vor.

 

Und welche Rolle spielt Spiritualität in Heilung?

Andrea: Spritualiät und Glaube ist hilfreich. Bei mir hat es eine große Rolle gespielt. Aber der Fokus muss nicht auf Spiritualität liegen, damit Heilung möglich ist.

 

Ein großer Teil der Heilung von der Du sprichst, ist das Zulassen von Gefühlen und das Aufhören zu kämpfen. Welche Rolle spielt die Inhaltsebene, also zum Beispiel sich gut um sich selbst zu kümmern beispielsweise mit gesunden Routinen?

Andrea: Für mich war Selfcare am Anfang sehr wichtig. Um mich von meiner Migräne zu heilen, habe ich es mir zu einem echten Teilzeit-Job gemacht, dafür zu sorgen, dass es mir gut geht. Bis 12 Uhr Mittags habe ich mich nur um mich gekümmert. Stundenlang habe ich Yin Yoga praktiziert, meditiert, visualisiert, in mich rein gespürt. Das war für mich extrem wichtig.

 

Lieben ist nur für Mutige!

 

Heilung ist ein innerer Prozess zu. Aber Du bist auch nach außen gegangen.  Braucht es da viel Abgrenzung?

Andrea: Ich denke es ist wichtig, dass wir erstmal einen Raum schaffen, in dem wir in uns hineinspüren und uns um das eigene Innere kümmern. Und dann können wir damit auch nach außen gehen. 

Hast Du passend zum Thema Abgrenzung auch noch einen Gedanken zu Partnerschaft und Familie?

Andrea: Ich sage immer, Familie ist die Königsdisziplin, in Partnerschaft können wir üben. (lacht) Gerade deshalb ist eine Beziehung auch nicht nicht immer leicht und lustig. Uns muss klar sein, dass auch der andere seine Themen hat. Aber wir üben zusammen. Uns immer wieder in unsere persönliche Mitte zu bringen, ist die Voraussetzung dafür, dass wir uns  immer wieder neu begegnen können. Aber Partnerschaft können natürlich auch weh tun.  Lieben ist nur für Mutige 🙂 !

 

Dieses Interview ist die Kurzfassung von einem Podcastinterview. Die Podcastfolge kannst du hier nach hören: 


Du kannst uns auch bei unserem Gespräch zusehen. Unser Video-Gespräch:
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Der Corona-Virus fegt über die Welt wie ein Waldbrand. Keiner will, dass es brennt. Ausser einige. Wusstest Du, dass es Pflanzenarten gibt wie den australischen Grasbaum, der Rauchgase benötigt um seine Samen zu öffnen? Oder eine Nordamerikanische Tannenart, deren Borke Feuer übersteht und sich erst nach dem Brand gegen größere Bäume durchsetzen kann? Es gibt sogar Tiere, die Brände brauchen. Man kennt 40 Insektenarten, deren Larven sich zum Beispiel nur in frisch verbranntem Holz entwickeln. Und tatsächlich ist es so, dass die Asche wie Dünger für die Waldböden ist und nach kurzer Zeit neue, kraftvolle Natur entsteht.

Ja, sie sieht dann anders aus. Die Natur muss sich neu sortieren und fängt in einigen Bereichen von vorne an. Aber es bietet eben auch genau diese Möglichkeit: sich neu zu sortieren.

Was, wenn der Corona Virus uns genau das ermöglicht? Was, wenn wir als Menschheit es nicht geschafft haben, uns neu zu sortieren, obwohl wir mit 180 Sachen auf dem Weg waren, gegen die Wand zu steuern? Was, wenn das Universum dafür sorgt, dass alles in Balance ist und uns dabei hilft, uns neu zu sortieren? Was, wenn wir in unseren Gewohnheiten zu festgefahren waren, um verantwortungsbewusst weniger zu fliegen, nachhaltiger zu produzieren und um Mutter Erde wieder aufatmen zu lassen? Was, wenn wir uns durch den Fortschritt der Technik in den letzten Jahren eher entzweit haben und vergessen haben, was Nächstenliebe und wirkliche Nähe und Austausch ist? Was, wenn wir einfach zu verbohrt waren um das, was es zu tun gilt, zu tun?

Was, wenn das Universum uns mit Corona zur Hilfe eilt?

Was, wenn das Universum uns mit Corona zur Hilfe eilt? Wir alle haben verlernt, unsere Grenzen zu spüren. Wir sind so gut darin geworden uns abzulenken, man könnte sogar sagen, uns zu betäuben, ohne es mitzubekommen. Netflix, Social Media, 24/7 im Hustle-Modus, höher, schneller weiter. Gleichzeitig verlieren wir immer mehr wahre Verbindungen. Fühlen uns einsam, leer, uns fehlt der Sinn und tiefe Verbindungen zu anderen. Wir stopfen Schokolade, Chips oder das gepflegte Glas Wein am Abend in uns hinein, weil wir verlernt haben mit unseren Gefühlen umzugehen und gut für uns zu sorgen. Wir werden als Menschheit, trotz immer besserer Medizin, immer kränker.

Was, wenn das Universum jetzt denkt: Wenn sie es selbst nicht hinbekommen, dann muss ich eben eingreifen. Was, wenn Corona uns als Menschheit ermöglicht aufzuwachen? Was, wenn das die ultimative Möglichkeit ist, mal inne zu halten und zu überprüfen, ob der Weg auf dem wir uns befinden wirklich der Richtige ist? Was, wenn Corona uns ermöglicht, uns wirtschaftlich neu zu sortieren? Wenn wir, statt alles zu globalisieren, wirklich wieder anfangen, lokal zu denken? Wenn “support your local” nicht nur eine ideologische Bewegung, sondern eine handfeste Lösung für unsere Wirtschaft ist? Was, wenn wir durch Ausgangssperren die schwelenden Konflikte zuhause endlich ansprechen müssen? Was, wenn durch das Schützen der Risikogruppen aus einer eso-spiri Idee von “wir sind alle Eins” ein kollektives Bewusstsein entsteht, dass wir füreinander und miteinander leben, anstatt gegeneinander und jeder isoliert für sich?!

Stell Dir vor, der Corona-Waldbrand fegt über die Erde… was kann alles positives daraus entstehen? In unseren täglichen Meditationen, die ich aktuell unter dem Hashtag #washyourhandsandmeditate kostenlos anbiete, haben wir vor ein paar Tagen ein Gedankenexperiment gemacht. Stell Dir Dich selbst heute in zwei Jahren vor. Stell Dir vor, wie es Dir geht und wie Dein Leben aussieht. Blicke zurück und mach Dir ein Bild davon was alles auf dem fruchtbaren Waldboden gewachsen ist…

Was wird aus dieser Grube hervorgehen?

Wem bist Du jetzt näher als zuvor? Welche Beziehungen sind Dir wichtiger geworden? Was durfte im Feuer gehen? Welche Idee, welcher Weg ist daraus entstanden, weil beides auf einmal Platz zum Atmen hatten, jetzt wo die verkrusteten alten Bäume abgebrannt waren?

Die aktuelle Zeit ist für viele eine dunkle Grube in unserer persönlichen und auch in der globalen Geschichte der Menschheit. Aber was wird aus dieser Grube hervorgehen? Werden wir flexibler arbeiten können, da auch diejenigen, die sich bisher dagegen gesträubt haben, jetzt den Nutzen der Digitalisierung erkennen? Können wir unsere Arbeit flexibler gestalten und als Familien unsere Zeit leichter navigieren, weil die meisten jetzt auch im Home-Office arbeiten können? Werden wir authentischer sein, weil wir erkannt haben, dass ein gephotoshopter Instagram-Feed weder die Realität abbildet, noch uns in schweren Zeiten zur Seite steht? Authentische Freundschaften und Verbindungen hingegen schon. Werden wir unerbittlicher für unsere Träume einstehen und unseren eigentlichen Bedürfnissen nachgehen, weil wir erkannt haben, dass das Leben zu kurz ist, um Berufe auszuüben die wir nicht machen wollen? In Beziehungen zu sein, die uns nicht gut tun? An Orten zu leben, die unsere Lebendigkeit einschränken…?

In dieser Krise steckt so viel Potenzial

Ja, wir stecken in einer Krise. Und doch steckt wie in jedem Waldbrand so viel Potenzial darin. Noch kannst Du es vielleicht nicht sehen? Aber vertraue darauf, dass auch in Deinem Garten fruchtbarer Boden entsteht. Du hast noch nicht den Schimmer einer Ahnung, was noch alles in Dir steckt. Wieviel verborgenes Potenzial, Ideen und Fähigkeiten in Dir sich darauf freuen, dass alte verkrustete Gewohnheiten und begrenzende Glaubenssätze endlich wegbrennen und Deine Lebendigkeit zum Vorschein kommen darf.

Vertraue darauf.
So funktioniert das Universum.
Aus jedem Waldbrand, in dem Altes gehen muss, entsteht fruchtbarer Boden…

Und wenn Du Lust hast, verbinde Dich jeden Tag mit dieser Energie. Dem Potenzial, der Ruhe und dem Vertrauen. Meditiere mit mir auf Instagram oder Facebook oder schaue es Dir später auf YouTube an. Und komm in unsere Facebookgruppe #washyourhandsandmeditate um Dich dort mit Menschen zu verbinden, die genau diese Vision gemeinsam stärken wollen.

Pass auf Dich auf.
Ich denk an Dich.
Deine Dana

Ist Dir schon mal aufgefallen, wie schnell Du Gefühle entstehen lassen kannst? Also wie schnell du “in die Luft gehst” oder geschockt bist oder gerührt bist oder ergriffen bist…!? Ist das nicht verrückt? Wo kommt das eigentlich her? Gefühle sind, wenn man sich das mal genauer anschaut, biochemische Prozesse in unserem Körper. Dieser Prozess wird ausgelöst durch vorangegangene Gedanken. Interessanterweise lösen dann die ausgelösten Gefühle wiederum ähnliche Gedanken hervor, die zu dem Gefühl passen. Und so entsteht ein Kreislauf, der im Grunde einfach das reproduziert, was wir schon erlebt haben.

Jetzt könnte man ja denken, Gefühle sind so lästig. Und wenn man so in Gruppen abfragt, wer sich gerne besser fühlen würde, heben meistens fast alle die Hand. Was hat es also mit unseren Gefühlen auf sich, beziehungsweise wie können wir diese besser steuern.

Aus ayurvedischer (und auch yogischer) Sicht gibt es noch eine weitere Komponente neben dem Verstand, die dort mit reinspielt. Denn alle Informationen und Erlebnisse sind eben nicht nur in unserem Verstand abgespeichert, sondern auch in unseren Zellen. Und die biochemischen Prozesse haben sozusagen tiefe Krater in unseren Zellen geschlagen, auf denen jetzt gewohnte Bahnen gegangen werden. Das bedeutet also, dass es einerseits wichtig ist, den Verstand und die Gefühle zu trainieren, aber eben auch den Körper in seine Kraft zu bringen und auszurichten, so dass auch er nicht nur auf Autopilot, so wie es halt schon immer war, einfach weitermacht.

Unserer Meinung nach braucht es dafür also einen Wandlungsprozess auf beiden Ebenen gleichzeitig. Einerseits auf der körperlichen Ebene, und im Ayurveda ist die Ernährung einfach ein Kernaspekt um sich ins Gleichgewicht zu bringen. Und andererseits auf der mental-emotionalen Ebene. Und da ist es einerseits wichtig, seine Natur zu verstehen und auf der anderen Seite, alte Themen zu heilen und sich anzudocken an seine Intuition und innere Kraft. Und genau darum geht es in unserem neuen Kurs “Tellergold”. Aber auch in unserem kostenlosen 4-teiligen Video-Ernährungstraining. Dort lernst Du die unterschiedlichen Ebenen besser kennen, verstehst den Zusammenhang und bekommst powervolle Tools und Übungen um auf beiden Ebenen schon direkt mit Deinem Training und der Integration zu beginnen.

Schau Dir doch mal das erste Video an. Hier ist es…

Und dann gibt es natürlich noch den aktuellen Podcast der Woche. Super powervoll für die Ausrichtung in 2018!!
Wir machen…

  • Eine powervolle Übung für Deine Ausrichtung und Deine Ziele in 2018. Finde heraus, was Deine Prioritäten sind
  • Wie funktioniert der Erschaffensprozess – wie kommst Du jetzt da hin?
  • Wo liegt der Schlüssel und was musst Du beachten?
  • Was hat das, was Du denkst, mit Deinen Gefühlen zu tun und wieso ist das so wichtig?
  • Wieso laufen wir meistens auf Autopilot und wie können wir da aussteigen?
  • Wo setzt Du an, um 2018 durchzustarten?
  • Gefühle sind nicht gleich Gefühle. Was der Unterschied ist und was Du Dich fragen kannst um mit dem Gefühlsmanagement-Training zu beginnen
  • Wie wir durch Gefühligkeiten den Zugang zu unserer Intuition verhindern
  • Was meine Absichten sind für 2018

Also unbedingt anhören!!

Kostenloser Stoffwechselkurs: http://bit.ly/2u4t26a
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Und ich bin gespannt von Dir zu hören!! Mach’ das Videotraining unbedingt mit. Wir haben ein super powervolles Training nur für Dich zusammengestellt! Genieße weiterhin die ersten Tage in diesem wunderbaren neuen Jahr!

Ich schick Dir ganz viel Inspiration und Freude.
Hab’ noch einen großartigen Tag!
Deine Dana

Ich saß auf der Düne in Dänemark. Früh am Morgen, der ganze Campingplatz (unser erster und einziger Campingurlaub im Leben) war noch am Schlafen. Nur einige wenige Jogger waren unterwegs. Die Sonne stand noch tief, aber warf ein wunderbar strahlendes Licht auf den kilometerlangen Strand und das Meer. Ich saß da oben für meine alltägliche Morgenmeditation. Und wie das so ist, an besonderen Orten, vor allem, wenn Du nicht in Deinem Alltag steckst, bist Du Deinem Kern oder dem Leben oder dem Universum irgendwie näher. Und in diesem Moment hörte ich das erste Mal eine ganz leise, feine Stimme in mir, die mir sagte: “Dana, das Yogaunterrichten hat sich erfüllt. Wir wollen eigentlich etwas anderes machen…” Und als ich diese Stimme hörte sind zwei Dinge passiert. Mir war schlagartig klar, dass das die Wahrheit, also meine Wahrheit war. Und gleichzeitig brach ein Sturm los an Begründungen, Ängsten, Dramen und Grenzen, die mein Verstand, der mich (das ist ja auch seine Aufgabe) davor beschützen wollte, aus der Komfortzone auszutreten und volles Risiko in die Lernzone zu gehen.
Dieser Moment ist jetzt schon ein paar Jahre her. Der Moment, der all das, was wir aktuell verändern, ins Rollen gebracht hat. Und ich erinnere mich an das Gefühl, was mit der inneren Stimme verbunden war genau. Es hat total geleuchtet in mir. Es gab eine Idee von etwas Neuem, Inspiration, Energie, Freude und Lust. Und gleichzeitig ging eben die Hölle an. All das, was dagegen spricht. All das, was unter anderem dazu geführt hat, dass es mehrere Jahre gedauert hat, bis wir jetzt endlich die Entscheidung getroffen haben, das Yogastudio zu schließen.

Kennst Du das? Was ist es bei Dir? Was flüstert Deine innere Stimme? Was sagt Deine Intuition, die so gerne gehört werden will? Wovon weißt Du eigentlich schon jetzt, dass es Deiner inneren Wahrheit entspricht, aber so ganz traust Du Dich noch nicht dem wirklich, also so wirklich Gehör zu schenken? Denn es gibt eben so viele gute Gründe, die dagegen sprechen…

Zu dem Thema, und wie unser Prozess aussah, welche Höhen, Tiefen, Umwege und Grenzen wir noch durchlaufen mussten bis wir da waren, wo wir heute stehen, teilen wir mit Dir in unserem neuen Podcast. Und dieses mal – ich freue mich riesig – gemeinsam! Ich und mein über alles geliebter Mann haben unseren ersten gemeinsamen Podcast gemacht! Ich sag mal doppelte Inspiration. Viel Spaß beim Reinhören!

Kostenloses Webinar am 06.12. “Lerne effektiv Deinen Stress zu reduzieren”: http://bit.ly/2A2GBG9
Workshop in Hamburg 9.-10.12. “Ayurveda in der Yogastunde”: http://bit.ly/2AoOads
Kostenloser Stoffwechselkurs: http://bit.ly/2u4t26a
Website: https://ichgold.de/
Facebook Gruppe: Ayurveda Lifedesignhttp://bit.ly/2fyNyFA
Facebook: Ichgold http://bit.ly/2xQSvUI
Instagram: @ichgoldlifdesign https://www.instagram.com/ichgold/?hl=de

Ich hoffe Du ziehst ganz viel Inspiration aus unserer Geschichte und kannst die Erkenntnisse auf Dich und Dein Leben anwenden! Es ist so wichtig, dass Du lernst dieser inneren Stimme zu folgen. Da liegt die Freude. Da liegt Deine Kraft.

Wir wünschen Dir noch einen großartigen Tag!
Matthias und Dana

Das mache ich nicht, davor habe ich Schiss. Kennst Du den Gedanken? Und dann danach oft etwas in der Art wie… wenn ich XY gelernt habe, YZ überwunden habe oder einfach nicht mehr so viel Angst habe, dann werde ich losgehen.
Letztendlich geht es ja immer darum, ob wir bereit sind stärker zu sein als unsere Angst. Ob es darum geht, das erste Mal vom 1-Meter-Brett zu springen, etwas was einem unangenehm ist mit einer lieben Person anzusprechen, oder sich vor viele Leute zu stellen und einen Vortrag zu halten. Gebe ich der Angst nach und springe nicht, spreche es nicht an oder stelle mich nicht vor die Menschen, oder bin ich mutig und gehe los? Denn mit Mut ist es so eine Sache. Mut ist die Rückseite von Angst. Du brauchst Mut nur, wenn Du vor etwas Angst hast. Hast Du keine Angst, tust Du es einfach. Bist Du schon 100 Mal vom 1-Meter-Brett gesprungen, brauchst Du keinen Mut mehr. Und genau darum geht es. Letztendlich ist jede Situation in der Du vor der Entscheidung stehst, gebe ich der Angst nach oder habe ich einen A… in der Hose und ziehe das durch, Dein Trainingsfeld für eine neue Erfahrung. Dein Schritt zu mehr “Du”. Dein Schritt zu mehr Kraft, und mehr Dein Potenzial zu nutzen ohne die blöden Gefühle, mit denen wir uns gerne mal begrenzen. Daher ist jede Situation in der Du Angst hast den nächsten Schritt zu tun, auch so etwas wie ein Weckruf und eine Trainingsmöglichkeit für Dich, irgendwann mal keine Angst mehr davor zu haben. Es irgendwann einfach zu tun, weil Du mehr geworden bist. Gewachsen bist, vor allem innerlich. Also ist jede dieser Situationen ein Geschenk des Universums an Dich, um über Dich hinaus zu wachsen. Eine liebevolle Erinnerung daran, dass Du eigentlich viel mehr bist, als Du denkst! Also los! Du kannst es!

Über dieses Thema und wie Du es Dir leichter machen kannst zu springen und über noch vieles mehr, haben Robert Gladitz und ich in dem neuen Podcast-Interview gesprochen. Hör’ mal rein…

Kostenloses Webinar am 06.12. “Lerne effektiv Deinen Stress zu reduzieren”: http://bit.ly/2A2GBG9
Workshop in Hamburg 9.-10.12. “Ayurveda in der Yogastunde”: http://bit.ly/2AoOads
Kostenloser Stoffwechselkurs: http://bit.ly/2u4t26a
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Hier sind die Themen des Podcasts:

  • Wieso die wichtigste Aufgabe in Deinem Leben ist: Das Erdmännchen in Dir zu wecken
  • Wie Du herausfindest, was Du wirklich machen willst und dem dann auch folgst
  • Wie Du mit Fehlern umgehst oder warum diese keine sind
  • Wieso es keinen Sinn macht darauf zu warten, dass die Angst weniger wird
  • Wie Du damit umgehst, wenn Menschen das ablehnung, was Du machst
  • Wann Arbeit keine Arbeit mehr ist
  • Warum Work-Life-Balance eigentlich Quatsch ist
  • Wie Du natürlicherweise digitalen Detox lebst
  • Was der Unterschied zwischen Selbständigkeit und Unternehmertum ist
  • Wie Du Spiritualität und Business verbindest

Ich wünsche Dir ganz viel Spaß beim Reinhören und ganz viel Erfolg und Nachsicht mit Dir beim Erweitern Deiner Grenzen. Denk’ dran, die guten Gefühle kommen hinterher!
Go!

Hab’ noch einen großartigen Tag!
Deine Dana

Ich sage immer, ich habe einen direkten Draht zum Parkplatz-Gott. Das ist jetzt zwar nicht mehr so wichtig, da es dort, wo ich jetzt wohne genügend Parkplätze gibt, aber in Hamburg war das eine wertvolle Beziehung. Ich weiß noch wie vor, Oh Gott… vielleicht 20 Jahren… dieses Buch “Bestellung beim Universum” so gehypt war. Ich habe das Buch nie gelesen, aber mich doch mit dem Thema damals schon viel beschäftigt. Ich bin zwar sehr spirituell, aber doch eben auch sehr bodenständig und mir wird manchmal das, was damals “New Age” war schnell zu eso-spiri-mäßig. Das heißt, irgendwie nicht mehr greifbar genug für mein Hier und Jetzt. Aber das mit dem Parkplatz-Gott funktioniert trotzdem. Das heißt, wenn ich irgendwo hinfahre, wo man normalerweise schlecht einen Parkplatz findet, finde ich meistens trotzdem einen. Und meiner Meinung nach, ist das vor allem so, weil ich davon ausgehe einen zu finden.

Es gibt ein universelles Gesetz, dass jenes, worauf Du Deine Aufmerksamkeit richtest, mehr wird in Deinem Leben. Und darüber hinaus auch das, worin Du vertraust. Die Dinge, derer ich mir sicher bin und wo ich im 100%igen Vertrauen bin, die scheinen wie von selbst zu laufen. Das heißt, wenn Du Deinen Draht zum Universum stärken willst, ist eine Voraussetzung, dass Du darauf vertraust, dass das Universum Dir auch das ausliefert, was Du bestellst. Es gibt allerdings einen Haken. Das Universum weiß es in der Regel besser als wir. Wenn das, was wir bestellt haben, zum Beispiel der Parkplatz direkt vor der Tür meiner Wohnung, nicht das beste für uns ist, werden wir ihn dort auch nicht finden. Vielleicht sollten wir noch dreimal um den Block fahren und dann vier Straßen weiter parken um auf dem Weg zu unserer Wohnung dann noch unseren Nachbarn zu treffen, der uns erzählt, dass bei ihm in der Firma gerade ein Job frei geworden ist, der perfekt zu dem passt, was wir gerade suchen. Und den konnten wir nur dadurch treffen, dass wir nicht bekommen haben, was wir bestellten.

Was wir also brauchen ist; erstens eine klare Bestellung, zweitens Vertrauen, dass das Universum uns das gibt was wir brauchen und drittens Zustimmung, wenn wir nicht sofort das bekommen, was wir dachten, das beste für uns sei. Eigentlich ganz einfach, wenn da nicht dieser Verstand wäre, der eine eigene Agenda hat und uns eben nicht immer im Vertrauen sein lässt und wilde Gedankenspiele mit uns vorhat.

Daher hier mein neuer Podcast zum Thema, wo ich genauer auf den Verstand eingehe und, wie das Manifestieren funktioniert…

Kostenloser Stoffwechselkurs: http://bit.ly/2u4t26a
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Genauer geht es in dieser Folge darum,
> Deinen Verstand besser kennen und wie er funktioniert,
> wie das Universum tickt und wer die Zügel in der Hand hat,
> wie Du Dich selber überlisten kannst um Dich in einen neuen Gefühlszustand zu bringen,
> warum wir manchmal nicht die Ergebnisse kriegen, die wir dachten zu manifestieren,
> wie Du es schaffst aus dem Kontrollmodus rauszukommen und Dich dem Fluss hinzugeben

Ein so schönes Thema, wie ich finde und so spannend all das anzuwenden!
Viel Freude beim Anhören. Es lohnt sich.

Hab’ noch einen großartigen Tag!
Deine Dana

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